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Shaqiri begeistert die vielen Fans in Thun

Viel Andrang beim öffentlichen Training des Schweizer Nationalteams: Mehr als 2000 Fans verfolgten die Einheit in der Stockhorn-Arena in Thun.

Viel Spass, viel Aufmerksamkeit in Thun: Die Schweizer Nationalspieler (rechts Xherdan Shaqiri) beim Training in der Stockhorn-Arena.
Viel Spass, viel Aufmerksamkeit in Thun: Die Schweizer Nationalspieler (rechts Xherdan Shaqiri) beim Training in der Stockhorn-Arena.
Freshfocus

Schon als sich die Schweizer Nationalspieler am Montagmittag nach einem freien Wochenende beim Flughafen Bern-Belp besammelten, war der Fanaufmarsch bemerkenswert. Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka etwa nahmen sich Zeit, die Fotowünsche zu erfüllen. Als das Nationalteam dann am Nachmittag zum öffentlichen Training in der Stockhorn-Arena erschien, wurde es von gut 2000 Fans erwartet.

Geübt wurden anschliessend zum Gefallen der Zuschauer vor allem unterhaltsame Spielformen. Auch am Ende der Einheit hielten die Akteure das Versprechen von Vladimir Petkovic ein. «Wir wollen uns für unsere Fans Zeit nehmen», hatte der Coach gesagt. Während mehr als einer halben Stunde signierten die Spieler denn auch noch diverseste Artikel und posierten für unzählige Selfies mit den Fans in Thun.

Impressionen vom öffentlichen Training in der Stockhorn Arena. Video: Peter Berger

Der Publikumsliebling

Am begehrtesten war auch hier Shaqiri. Der Söldner von Stoke City war der unbestrittene Publikumsliebling und wurde bei jeder gelungenen Aktion im Trainingsspielchen bejubelt. Ein Traumtor wie am vergangenen Donnerstag im Testspiel gegen Weissrussland (1:0) erzielte der Zauberzwerg zwar nicht. Womöglich bewahrte sich dies Shaqiri für die WM-Qualifikationspartie am Freitag gegen die Färöer auf. «Das wird eine wichtige Partie», sagte Petkovic. Der Trainer bezeichnete die letzte Begegnung vor der Sommerpause als «Maturatest». Denn Petkovic weiss, dass es immer schwieriger wird, die Rekordserie von mittlerweile sechs Siegen in Folge weiter auszubauen.

Thun statt Neuenburg

Als Vorbereitungsort hat Petkovic absichtlich Thun gewählt. «Hier haben wir wie in der vergangenen Woche gute Bedingungen auf einem Kunstrasen, nun aber auf einem Platz der neueren Generation. Zudem bietet der Ortswechsel für alle auch etwas Abwechslung.» Logieren tut die SFV-Auswahl im Hotel Belvédère in Spiez, wo 1954 die Deutschen den Geist entwickelten, der ihnen damals im WM-Final gegen Ungarn zum berühmten «Wunder von Bern» verhalf.

Schon vor zwei Jahren hatte die Schweiz in Spiez logiert und in Thun trainiert. Das Team bezwang zum Abschluss der Trainingswoche im Berner Oberland Liechtenstein mit 3:0 und setzte sich wenige Tage später auch im nächsten Ernstkampf mit 2:1 in Litauen durch. «Gegen die Färöer erwarte ich jedoch einen dominanteren Auftritt als damals in Litauen», sagte Petkovic.

Die Mannschaft trainiert heute und morgen ­­– allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit – noch je einmal in der Stockhorn-Arena, bevor sie am Mittwochnachmittag von Belp mit einer Embraer 190 der Helvetic Airways direkt nach Torshavn-Vagar auf die Färöer fliegen wird. Coach Petkovic hatte für die Auswahl der Maschine mit insgesamt 112 Plätzen klare Anforderungen gestellt: «Sie muss klein genug sein, um von Belp aus starten zu können, über einen mindestens so grossen Tank verfügen, dass ein Direktflug möglich ist. Und sie muss so gross sein, dass auf dem Rückflug auch noch drei Punkte Platz haben.»

Nationalcoach Vladimir Petkovic erklärt, warum er die Vorbereitung auf das Färöer-Speil in Thun und nicht wie letzte Woche weiter in Neuenburg macht und sagt, dass man am Mittwoch ab Belp auf die Färöer-Inseln fliegt. Video: Peter Berger

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