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Schweizerin und Russin liefern sich Box-Duell

In der U-17-Eliterunde gerät die Schweizerin Ella Ljustina mit ihrer Gegenspielerin aneinander – es kommt zu Tritten und Schlägen.

Geraten heftig aneinander: Die Schweizerin Ella Ljustina und eine Russin teilen im jüngsten U-17-Länderspiel aus. <i>(Video: FootRusse via Twitter)</i>

Beim Eliterunden-Spiel zwischen den U-17-Frauen der Schweiz und Russland im serbischen Stara Pazova ereignen sich unschöne Szenen. In der 51. Minute gibt Ella Ljustina ihrer Gegenspielerin einen Tritt von hinten. Das bringt Zhoze-Diana Pamen Tchato in Rage. Die russische Stürmerin dreht sich blitzschnell um und schlägt der 16-Jährigen den Ellenbogen ins Gesicht. Die Schweizer Mittelfeldspielerin lässt sich das nicht gefallen und holt zum Gegenschlag aus. Beide Captains werden von der spanischen Schiedsrichterin mit einem Platzverweis bestraft.

Wie konnte es so weit kommen? «Ella Ljustina und auch ihre Teamkolleginnen sind laufend provoziert worden», sagt Marco von Ah, Leiter Kommunikation und Medien des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV). Ljustina, die seit vergangenem Sommer für die U-21-Frauen des FC Zürich spielt, hat sich offensichtlich provozieren lassen. Dennoch werde ihre Tätlichkeit keinesfalls geduldet. Deshalb sei mit ihr ein internes Gespräch geführt worden. «Es tat ihr sehr leid und sie hat sich bei den beteiligten Personen in aller Form entschuldigt», verrät von Ah. Sowohl der SFV als auch Trainerin Monica Di Fonzo haben die Entschuldigung akzeptiert. «Konsequenzen hat der Fall für die Spielerin intern keine», fügt von Ah an. Sie habe eine schmerzhafte Erfahrung gemacht und ihre Lehren daraus gezogen. Seitens der Uefa, die am 28. März über den Fall berät, rechnet der SFV nicht mit Konsequenzen.

Die Schweizerinnen führten zum Zeitpunkt der Ausschlüsse 2:0 und gewannen die Partie auch ohne Captain Ljustina noch 4:2. Ardita Iseni traf doppelt. Sie brachte die Schweiz in Führung und schloss in der Nachspielzeit (92.) einen Konter erfolgreich ab, nachdem die Russinnen in der 84. Minute bis auf ein Tor herangekommen waren. Mit zwei Siegen aus drei Spielen (3:2 gegen Serbien, 0:6 gegen Holland) beendete das Team die Eliterunde hinter Holland auf Platz 2.

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