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Schottischer Trainer zeigt sich wegen Spielsucht selbst an

Brian Rice, Headcoach beim schottischen Erstligisten Hamilton Academical, hat sich wegen Verstosses gegen das Glücksspielgesetz selbst angezeigt.

Brian Rice, Trainer von Hamilton Academical in der höchsten Liga, steht öffentlich zu seiner Wettspielsucht.
Brian Rice, Trainer von Hamilton Academical in der höchsten Liga, steht öffentlich zu seiner Wettspielsucht.
Getty Images
Er hat sich beim nationalen Fußball-Verband wegen Verstosses gegen Glücksspielregeln selbst angezeigt.
Er hat sich beim nationalen Fußball-Verband wegen Verstosses gegen Glücksspielregeln selbst angezeigt.
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Jubeln kann Hamilton aber nur selten: Das Team von Brian Rice steht auf dem zweitletzten Tabellenrang.
Jubeln kann Hamilton aber nur selten: Das Team von Brian Rice steht auf dem zweitletzten Tabellenrang.
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In einem Brief an den schottischen Fussballverband hat Brian Rice, Trainer beim Erstligisten Hamilton Academical, zugegeben, gegen das Glücksspielgesetz verstossen zu haben.

Der 56-Jährige, der schon in der Vergangenheit mit Spielsucht zu kämpfen hatte, hat sich selbst angezeigt. «Ich kann nicht glauben, dass ich wieder im Griff dieser Krankheit bin», sagte Rice in einem ausführlichen Statement, das der Club auf seiner Website veröffentlichte. «Aber man ist nicht einfach nach ein paar Behandlungen geheilt. Man bleibt das ganze Leben lang ein Süchtiger.»

Namensgeber der Liga: ein Wettanbieter

Rice will sich nun wieder in Behandlung begeben. «Ich bin zuversichtlich, dass ich die Krankheit unter Kontrolle bekommen werde.»

Der schottische Verband ermittelt nun wegen Regelverstosses in den vergangenen fünf Spielzeiten gegen Rice. Für den 30. Januar ist eine Anhörung geplant. Der frühere Profi von Nottingham Forest und Stoke City hatte das Traineramt in der schottischen Premiership, die nach dem Online-Wettanbieter Ladbrokes benannt ist, vor einem Jahr übernommen.

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