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Reise ins Glück

Am Samstag bestreitet Tabellenführer YB in Lausanne das erste Spiel nach der ­Länderspielpause (19 Uhr). Während Nuhu mit Hochgefühlen von Ghanas ­Nationalteam zurückgekehrt ist, zieht sich Guillaume Absenz in die Länge.

Viel Grund zum Jubeln: Innenverteidiger Kasim Nuhu ist bei den Young Boys zu einem Leistungsträger avanciert. Der Lohn: Die Länderspielpremiere für Ghana.
Viel Grund zum Jubeln: Innenverteidiger Kasim Nuhu ist bei den Young Boys zu einem Leistungsträger avanciert. Der Lohn: Die Länderspielpremiere für Ghana.
Christian Pfander

Es sind aufregende Zeiten im Leben von Kasim Nuhu: Kürzlich ist der 22-jährige Innenverteidiger erstmals Vater geworden, Kind und Frau, die in der Heimat Ghana leben, sind wohlauf. Und dank seinen starken Darbietungen bei YB durfte Nuhu am Dienstag im Testspiel gegen Saudiarabien für Ghana debütieren.

Wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff traf er nach einem Eckball mit seinem Premierentor zum 1:0, die Afrikaner gewannen 3:0, Nuhu spielte durch. Er fühle sich geehrt, richtete der YB-Akteur über Twitter aus.

Reisende ohne Blessuren

Seit Donnerstag ist Kasim Nuhu wieder in Bern, als Letzter der Nationalspieler ist er zurückgekehrt. Roger Assalé und Sékou Sanogo spielten bereits vor acht Tagen mit der Elfenbeinküste in Mali, Assalé von Beginn an, Sanogo nach der Pause.

Und Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu trafen letzten Samstag mit Kamerun zu Hause auf Algerien, Ngamaleu kam zu einem Kurzeinsatz. «Die Spieler reisen sehr gerne zum Nationalteam, es erfüllt sie mit Stolz», sagt Trainer Adi Hütter. Der Österreicher kann nach der fast zweiwöchigen Länderspielpause festhalten, dass alle Akteure gesund wiedergekehrt sind.

Lotomba ist zurück

Derweil genossen die in Bern verbliebenen Spieler ruhigere Tage, die erste Woche stand im Zeichen der Regeneration, letztes Wochenende standen erstmals seit Juli keine Termin auf dem Programm. Aussenverteidiger Jordan Lotomba, der angeschlagen nicht zur Schweizer U-21 reisen konnte, ist rechtzeitig zum Duell von Samstag mit seinen früheren Lausanner Teamkollegen einsatzbereit.

Sein Konkurrent auf der linken Seite, Loris Benito, kann ebenfalls wieder mittun. ­Somit muss Hütter in der Westschweiz nur auf Leonardo Bertone, Taulant Seferi und Guillaume Hoarau verzichten. Der Franzose fällt länger aus als angenommen, seine Rückkehr ist nicht absehbar. Der 33-Jährige kann derzeit nur ohne Ball trainieren. Hütter hofft, dass er den Torjäger in der Vorrunde noch einsetzen kann.

Gegner im Hoch

Anders als in den Vorjahren fiel Guillaume Hoaraus Absenz zuletzt nicht ins Gewicht, ohne ihn holten die Young Boys in der Super League drei Siege, erzielten elf Tore und bauten die Tabellenführung auf sechs Punkte aus. «Jetzt gilt es, sofort wieder Fahrt aufzunehmen», sagt Hütter. Der Coach erachtet die Partie in der Westschweiz im Hinblick auf die kommenden Wochen als enorm wichtig. In den nächsten 11 Tagen treten die Berner viermal auswärts an, viermal auf Naturrasen.

Auftaktgegner Lausanne belegt zwar den neunten Tabellenrang, ist in der ausgeglichenen Super League aber seit fünf Partien ungeschlagen. «Lausanne zählt zu den fussballerisch besten Teams der Schweiz», sagt Hütter. Und auch die Romands haben einen Spieler in ihren Reihen, der im Hoch von den Länderspielen zurückgekehrt ist. Stürmer Gabriel Torres war Dienstagnacht massgebend an der ersten WM-Teilnahme Panamas beteiligt, beim 2:1 gegen Costa Rica er­zielte er den zwischenzeitlichen ­Ausgleich.

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