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Positive Signale, mahnende Worte

Das 1:3 von YB im Test gegen Basaksehir Istanbul liefert Trainer Gerardo Seoane einige Erkenntnisse.

Gerardo Seoane beim Testspiel in Belek.
Gerardo Seoane beim Testspiel in Belek.
Freshfocus/Claudio Thoma

Der Gegner ist keine kleine Nummer in der Türkei, sondern aktuell der Zweite der Süper Lig mit einigen klangvollen Namen im Kader: Basaksehir ist der Club des 35-jährigen Altmeisters Robinho, der in seiner Karriere weit herumgekommen ist und 100 Länderspiele für Brasilien bestritten hat. Es ist der Verein des Senegalesen Demba Ba, der ebenfalls eine weite Reise hinter sich und mit 34 schon seinen dritten Arbeitgeber in der Türkei hat. Und: Basaksehir ist der Arbeitgeber des 35-jährigen Gökhan Inler, dem früheren Captain der Schweizer Nationalmannschaft.

Sie sind alle da, als es an diesem Abend gegen die Young Boys geht. Und vor allem einer dieses Trios fällt auf: Demba Ba trägt zwei Tore zum 3:1 bei. Für Inler, der in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kommt, ist der Anlass in Belek primär eine Gelegenheit, vor und nach dem Match viele Hände zu schütteln. Er unterhält sich mit einigen Altbekannten aus der Schweiz – etwa mit Christoph Spycher. Der YB-Sportchef und Inler waren einst Teamkollegen in der Landesauswahl.

Der Test gegen Basaksehir ist intensiver und dynamischer als jener gegen Hansa Rostock am Mittwoch. Und für YB-Trainer Gerardo Seoane bringt er trotz der Niederlage positive Erkenntnisse, zum Beispiel: Vincent Sierro gibt sein Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause. Und: Captain Fabian Lustenberger liefert die Bestätigung, dass er sich von seiner Operation Ende November bestens erholt hat.

«Die Präzision hat gefehlt»

YB besitzt genügend Chancen, um im zweiten Probelauf des Jahres ein positives Ergebnis zu erreichen. Aber im Abschluss sündigen die Berner mehrfach. «Die Präzision hat gefehlt», sagt Seoane. Darum bleibt es bei diesem einen Treffer, den Nicolas Moumi Ngamaleu praktisch mit dem Schlusspfiff per Elfmeter erzielt. Und nicht gefallen hat Seoane das Verhalten in der Defensive nach stehenden Bällen. Für ihn ist klar: «Das müssen wir genau anschauen.»

In Belek testen die Young Boys am Dienstag gegen die Rumänen von Viitorul Constanta noch einmal, bevor sie am Mittwoch in die Schweiz zurückkehren und am kommenden Samstag gleich zweimal antreten: um 13 Uhr gegen Chiasso und um 16 Uhr gegen Schaffhausen. Seoane möchte eine Woche vor dem Start in die zweite Saisonhälfte gegen den FC Basel noch einmal alle verfügbaren Spieler im Einsatz sehen.

Gleichzeitig beschäftigt sich die sportliche Leitung mit der Frage, wie sie auf den zweimonatigen Ausfall von Innenverteidiger Frederik Sörensen reagieren soll, also: ob ein Ersatz verpflichtet werden soll oder sich eine interne Lösung anbietet.

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