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Nefs Nati-Debut ist fraglich

Der mögliche Nationalmannschafts-Debütant Alain Nef hat sich am Samstag im Training mit Udinese einen Nasenbeinbruch zugezogen. Sein Einsatz ist fraglich.

Der frühere FCZ-Verteidiger ist der einzige Spieler, der gestern angeschlagen ins Vorbereitungscamp in Genf eingerückt ist. Nef absolvierte jedoch am Abend das leichte Training im Stade de Genève ohne Probleme. Dennoch wird er am Dienstagmorgen eine Gesichtsmaske testen. Erst danach kann über sein Einsatz gegen Zypern entschieden werden.

Viele Einzelgespräche für Hitzfeld

Der neue Nationalcoach Ottmar Hitzfeld empfing sein 21-Mann- Kader am Mittag in Genf und hielt gleich eine erste Sitzung ab, in der er den Spielern seine Philosophie bekanntgab. «Die Details dieser Sitzung bleiben unter uns», sagte Hitzfeld. Im Laufe des Nachmittags begann er seinen Gesprächs-Marathon: «Ich will vor dem Zypern-Spiel mit jedem Spieler ein persönliches Gespräch führen, um ihn näher kennenzulernen.» Gestern Abend im ersten Training wurde das Kader in zwei Gruppen aufgeteilt: Jene 14 Akteure, die mit ihren Vereinen am Wochenende im Einsatz standen, absolvierten mit dem neuen Konditionstrainer Zvonko Komez ein leichtes Footing. Sandro Burki, Gökhan Inler, Stefan Lichtsteiner, Ludovic Magnin, Alain Nef, Johan Vonlanthen und Hakan Yakin dagegen wurden intensiver gefordert und mussten auch noch einen Leistungstest ablegen. Rund 50 Zuschauer wohnten dem öffentlichen Training bei und spendeten den Spielern warmen Applaus.

Intensive Taktikschulung

Heute Dienstag will Hitzfeld mit der Mannschaft Video-Sequenzen des letzten Testspiels der Zyprioten im Mai in Griechenland anschauen. Zypern unterlag dem EM-Teilnehmer und künftigen Schweizer Gegner in der WM-Ausscheidung damals in Patras 0:2. Am Abend und am Mittwochvormittag stehen in Meyrin zwei Geheimtrainings für taktische Übungen auf dem Programm. Bis gestern Mittag wurden 15 000 Tickets im Vorverkauf für das Spiel abgesetzt.

si/jr

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