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Nach der Premiere der Reisestress

In seinem ersten Spiel in der neuen Arena kam der FC Thun gegen Köln zu einem 2:2. Dennis Hediger und Milaim Rama trafen für die Gastgeber, die übermorgen nach Nordalbanien reisen.

Starfussballer in Thun: Der deutsche Nationalspieler und Köln-Stürmer Lukas Podolski (Mitte) deckt den Ball gegen Thuns Captain Roland Bättig ab.
Starfussballer in Thun: Der deutsche Nationalspieler und Köln-Stürmer Lukas Podolski (Mitte) deckt den Ball gegen Thuns Captain Roland Bättig ab.
Patric Spahni

Es war ein gelungener Auftakt in der Arena Thun. 8038 Leute wollten das neue Stadion, das aktuell ohne Stehplätze 9000 Zuschauer fasst, gleich am Eröffnungstag von innen sehen. Das Prominentenspiel zwischen Ex-Nationalspielern und einer Auswahl von Thuns Sportchef Andres Gerber war amüsant, und das Hauptereignis, die Begegnung zwischen dem FC Thun und dem 1.FC Köln, war interessant, phasenweise sogar packend. 2:2 endete die Partie, nachdem Kölns brasilianischer Verteidiger Pedro Geromel ein paar Minuten vor Schluss per Kopf den Ausgleich erzielt hatte. «Es ist ein bisschen schade, haben wir nicht gewonnen. Trotzdem hat es riesigen Spass gemacht», sagte Thun-Stürmer Milaim Rama. Die Gastgeber waren früh in Rückstand geraten. Dem slowenischen Nationalspieler Milivoje Novakovic gelang in der 5.Minute das erste Tor im neuen Stadion. Der Bundesligist machte auch in den folgenden Minuten klar, dass er nicht nur zum Spass und wegen der Antrittsprämie ins Oberland gekommen war. Die Deutschen waren präsent und liessen den Gastgebern wenig Zeit, ihr Spiel aufzubauen. «Es dauerte einen Moment, bis wir uns an den neuen Kunstrasen und das neue Stadion überhaupt gewöhnt hatten», sagte Thun-Verteidiger Nicolas Schindelholz.

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