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Motivieren für den Margelacker

Die Nacht war kurz, aber das Glücksgefühl dauert lange an. Trotzdem sind die Young Boys nach dem grossen Erfolg in der Europa League bemüht, den Fokus vor dem Cupspiel am Sonntag beim Erstligisten Muttenz (14.30 Uhr) nicht zu verlieren.

Späte, aber verdiente Feierstunde: Die Young Boys um Raúl Bobadilla (vorne mit Fahne) genossen den Sieg bei Udinese mit dem mitgereisten Anhang.
Späte, aber verdiente Feierstunde: Die Young Boys um Raúl Bobadilla (vorne mit Fahne) genossen den Sieg bei Udinese mit dem mitgereisten Anhang.
Keystone

Die Pendler machten grosse Augen am Freitagmorgen im Bahnhof Bern. Aus Udine rollte um 8 Uhr in der Früh der Extrazug des YB-Anhangs ein. Die Fans zelebrierten den grossen 3:2-Sieg ihrer Mannschaft nach einer langen, freude- und biertrunkenen Nacht auch noch bei ihrer Ankunft. Das Team verbrachte derweil eine ungleich ruhigere Nacht. Noch am Donnerstagabend nach dem Spiel hielt Trainer Martin Rueda trotz aller Freude und dem Stolz über den Erfolg in Italien fest: «Sobald wir heute ins Bett gehen, zählt nur noch die Cuppartie in Muttenz. Und die Spieler werden früh ins Bett gehen.» Vor der Nachtruhe wurde im Friuli-Stadion zwar zügig verpackt und eingeladen, es blieb aber auch Zeit für den YB-Tross, den Erfolg ein wenig zu geniessen. Das 3:2, das Husarenstück in Udine, verleiht den Young Boys neues Selbstvertrauen – klar erhoffen sie sich dadurch nicht nur in der Europa League Auftrieb.

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