Meiers Derby-Geheimnis um Gavranovic

Der FCZ ist im Cup-Viertelfinal gegen GC die Heimmannschaft. Doch für das Team von Urs Meier verheisst das zurzeit nicht unbedingt Gutes.

Setzt FCZ-Trainer Urs Meier gegen GC wieder auf Mario Gavranovic?

Setzt FCZ-Trainer Urs Meier gegen GC wieder auf Mario Gavranovic?

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Vor dem Derby in der Meisterschaft vor einer Woche hatte FCZ-Trainer Urs Meier noch humorvoll verkündet, sein Team sei die Gastmannschaft und dass deshalb nach drei Heimniederlagen eine Auswärtspartie gegen GC gerade recht komme. In der Tat: Der FCZ hatte das Derby auswärts mit 2:0 gewonnen.

Morgen handelt es sich für Meier allerdings wieder um ein Heimspiel, weil GC für die Cup-Viertelfinals als Gastmannschaft ausgelost wurde. Das verheisst zurzeit statistisch gesehen allerdings nicht unbedingt Gutes für den FCZ. Die Heimbilanz in den vergangenen Monaten liest sich geradezu grauenhaft. Nach dem 3:0-Sieg gegen Aufsteiger Vaduz resultierten im Letzigrund lediglich noch drei Niederlagen gegen Luzern, Basel und Thun sowie zwei Unentschieden gegen St. Gallen und zuletzt gegen Aarau. Und seit dem 0:0 am Samstag gegen das Schlusslicht gewährt Meier seinen Spielern bis zum morgigen Cup-Derby trotz englischer Woche keinen freien Tag.

«Sind noch lange nicht dort, wo wir hinwollen»

«Wir müssen viel arbeiten, der freie Tag wird dann nach dem Cupspiel gegen GC noch früh genug kommen», sagt Meier. Es gebe noch sehr viel zu tun. «Wir sind noch lange nicht dort, wo wir hinwollen», begründet der Zürcher seine Massnahme. Die Spiele vom Wochenende hätten wieder einmal gezeigt, wie eng alles zusammen sei. «Der Punktgewinn von GC in St.Gallen überrascht mich keineswegs. GC ist gut organisiert, spielt einen hervorragenden Fussball und hat schon gegen uns über lange Strecken sehr stark gespielt. Das müsste für meine Spieler eigentlich Warnung genug sein. »

Meier kann gegen GC wieder auf den Internationalen Mario Gavranovic zählen, der sich nach seinem Kreuzbandriss in zwei Testspielen der U-21 mit insgesamt fünf Toren und ebenso vielen Assists eindrücklich zurückgemeldet hat. Dafür hat Meier einige andere Sorgenkinder.

Meier lässt sich nicht in die Karten blicken

Gegen Aarau musste er auf Schönbächler, Kukeli, Philippe Koch, Raphael Koch, Oberlin und den Dauerverletzten Yapi sowie den an einem viralen Infekt erkrankten Elvedi verzichten. Der Trainer kann und will sich nicht über die Aufstellung äussern und auch nicht verraten, ob Mario Gavranovic wieder zum Aufgebot gehört. Falls nicht, wäre das eine Überraschung, hatte der Tessiner die Zürcher in der letzten Saison beim 2:0-Sieg im Final gegen den FC Basel mit zwei Toren doch zum Cupsieg geschossen.

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

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