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Mehr als ein Cup der Verlierer

Die Europa League steht klar im Schatten der glamourösen Champions League. Das Interesse ist auch in Bern erstaunlich gering, zumal YB Stammgast ist. Die Europa League geniesst einen schlechten Ruf. Zu Unrecht?

Vor halb leeren Rängen: Jean-Pierre Nsame im Spiel gegen Partizan Belgrad.
Vor halb leeren Rängen: Jean-Pierre Nsame im Spiel gegen Partizan Belgrad.
Raphael Moser

Franz Beckenbauer sagte mal: «Das ist ein Cup der Verlierer.» Der joviale Beckenbauer sprach vom Uefa-Cup, in dem seine Bayern Mitte der Neunzigerjahre ausnahmsweise mitspielen mussten, weil sie die Teilnahme an der Champions League verpasst hatten.

Der Uefa-Cup heisst heute Europa League, es gibt nur noch zwei und nicht mehr drei kontinentale Wettbewerbe, der Europapokal der Pokalsieger ist längst gestrichen worden. Eigentlich sollte die Europa League einen höheren Stellenwert als der Uefa-Cup geniessen – aber die Worte Beckenbauers haben wenig an Aktualität verloren. Die Klubs grosser Ligen behandeln die Europa League stiefmütterlich und senden oft ­B-Teams an die Spiele.

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