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Mehmedi zu Leverkusen – Drmic zu Gladbach?

Ein Nationalstürmer hat seinen neuen Club schon gefunden, ein anderer dürfte demnächst unterschreiben.

Josip Drmic (links) und Admir Mehmedi (rechts) spielen wohl auch nächste Saison nur in der Nationalmannschaft Seite an Seite.
Josip Drmic (links) und Admir Mehmedi (rechts) spielen wohl auch nächste Saison nur in der Nationalmannschaft Seite an Seite.
Keystone

Wenn am Freitag die Triebwerke starten und die Schweizer Fussballer in Bern-Belp nach Vilnius abfliegen, wird es Admir Mehmedi besonders gut gehen. Bevor die Nationalspieler am Sonntag ihre Saison abschliessen mit dem EM-Qualifikationsspiel in Litauen, hat er seine Zukunft geregelt. Der 24-jährige Stürmer hatte nach dem Abstieg des SC Freiburg keine Lust gehabt auf die 2. Bundesliga. Stattdessen könnte er bald in der Champions League spielen. Mehmedi wechselt mit einem Vertrag bis 2019 zu Bayer Leverkusen, das nach Rang 4 in der abgelaufenen Saison zur Königsklasse steht.

Passt ins Anforderungsprofil

In seiner ersten Bundesliga-Spielzeit hatte Mehmedi mit 12 Toren in 32 Einsätzen wesentlichen Anteil am Freiburger Ligaerhalt gehabt. In der vergangenen Saison bekundete er auch wegen Verletzungen Mühe, in Schwung zu kommen und erzielte in 28 Spielen lediglich 4 Treffer. Trotzdem ist er jetzt Leverkusen eine vertraglich fixierte Ablösesumme von anscheinend über 7 Millionen Euro wert. Mehmedi passe genau ins Anforderungsprofil, sagt Bayers Sportdirektor Rudi Völler: «Er ist schnell, technisch stark, hat einen guten Abschluss und ist vor allem vielseitig einsetzbar.»

In Leverkusen trifft Mehmedi auf starke Konkurrenz. Die Mannschaft ist offensiv erstklassig besetzt mit Kiessling, Son, Bellarabi und Calhanoglu. Kaum gemeinsame Clubtage wird es aber mit Nationalteamkollege Josip Drmic geben. Mehmedis Wechsel ermöglicht den Abgang für Drmic, der es nach seinem 7-Millionen-Euro-Transfer aus Nürnberg im vergangenen Sommer nur fünf Mal in die Bundesliga-Startformation schaffte. Wahrscheinlich ist, dass der 22-jährige Stürmer zu Borussia Mönchengladbach und Trainer Lucien Favre weiterzieht.

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