Zum Hauptinhalt springen

Mario Balotelli drohte Trainer mit Prügel

Der Nizza-Stürmer sorgt wieder für Negativschlagzeilen. Er ging auf Weltmeister Patrick Vieira los.

ddu
Mario Balotelli (r.) und Nizza-Trainer Patrick Vieira haben das Heu nicht auf der gleichen Bühne: Im November gerieten die beiden heftig aneinander.
Mario Balotelli (r.) und Nizza-Trainer Patrick Vieira haben das Heu nicht auf der gleichen Bühne: Im November gerieten die beiden heftig aneinander.
Getty Images/Pascal Della Zuana
Super Mario läuft es in der Ligue 1 überhaupt nicht. Der Stürmer hat in dieser Saison noch keinen Treffer erzielt.
Super Mario läuft es in der Ligue 1 überhaupt nicht. Der Stürmer hat in dieser Saison noch keinen Treffer erzielt.
Sebastien Nogier, Keystone
Stattdessen teilte das Enfant terrible des Fussballs neben dem Platz aus, musste dann auf dem Rasen aber einstecken.
Stattdessen teilte das Enfant terrible des Fussballs neben dem Platz aus, musste dann auf dem Rasen aber einstecken.
Sebastien Nogier, Keystone
Balotelli inszeniert sich gerne selber, wie hier im vergangenen Mai während des internationalen Filmfestivals in Cannes.
Balotelli inszeniert sich gerne selber, wie hier im vergangenen Mai während des internationalen Filmfestivals in Cannes.
Arthur Mola, Keystone
Zuletzt sorgte er mit einem Instagram-Post zum Kung-Fu-Foul von Thomas Müller an Nicolàs Tagliafico für Kopfschütteln.
Zuletzt sorgte er mit einem Instagram-Post zum Kung-Fu-Foul von Thomas Müller an Nicolàs Tagliafico für Kopfschütteln.
www.instagram.com/mb459/
1 / 7

Erst letzte Woche hatte Mario Balotelli mit einer Bildmontage für Kopfschütteln gesorgt. Nach dem Horror-Foul von Thomas Müller mit einem Kung-Fu-Kick an Nicolàs Tagliafico im Champions-League-Gruppenspiel Bayern München gegen Ajax Amsterdam machte sich der Italiener in einem Instagram-Post über den Deutschen lustig. Nun sorgt der 28-Jährige erneut für Gesprächsstoff.

Gemäss der französischen «L'Equipe» ist der Nizza-Stürmer im November vor einem Freundschaftsspiel gegen Saint-Raphael ausgetickt. Er lieferte sich offenbar eine heftige Auseinandersetzung mit Trainer Patrick Vieira. Staff-Mitglieder des Tabellenzehnten der Ligue 1 hätten gerade noch dazwischen gehen und so ein Eskalieren der Situation verhindern können.

Der Bad Boy wollte dem Coach, der im Sommer die Nachfolge des Schweizers Lucien Favre angetreten hatte, wortwörtlich an den Kragen. Balotelli habe gegenüber dem 42-Jährigen handgreiflich werden wollen und sich erst nach einer Weile wieder beruhigt.

Fehlende Durchschlagskraft

Im nächsten Meisterschaftsspiel gehörte der Italiener allerdings wieder der Startelf an und verhalf seinem Team zum 2:0-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Lille. In der 25. Minute bereitete der 33-fache Internationale den Führungstreffer durch Wylan Cyprien vor. Balotelli selber ist in der laufenden Saison noch kein Tor gelungen, auf dem Platz liess seine Durchschlagskraft zu wünschen übrig.

Weltmeister Vieria begründete daraufhin, weshalb er trotz des vorausgegangenen Zwists mit Balotelli auf den Stürmer setzte: «Ich darf nicht einen Spieler nicht einsetzen, nur weil er mir auf den Wecker geht.» Und dies, obwohl Super-Marios Tage in Nizza sowieso gezählt sind. «Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus und wir haben ihm schon mitgeteilt, dass wir nicht verlängern werden», sagte Vieira darauf angesprochen.

«Muss nachdenken, bevor ich den Mund aufmache»

In den vergangenen Wochen stand Balotellis Name nicht mehr im Mannschaftskader. In einem TV-Interview hatte er Vierias Spielweise und taktische Ausrichtung kritisiert. «Ich habe Lust, Balotelli an eine Wand oder an den Kleiderständer zu hängen. Ich muss aber nachdenken, bevor ich den Mund aufmache, weil ich einen Spieler verlieren und es bereuen könnte», lautete die Reaktion des Trainers darauf.

Für verbale Attacken ist Balotelli bekannt und mit extrovertiertem Verhalten sowie Disziplinlosigkeit sorgt er immer wieder für Schlagzeilen. Letzte Woche war er seinen Mitspielern öffentlich an den Karren gefahren, indem er sich über deren Unfähigkeit aufregte. «Wir kriegen nicht einmal zwei Pässe hin. Ich will wieder in einen Top-Club», zitierte ihn die «L'Equipe». Nizza weist nach 19 Runden im Tabellenmittelfeld der Ligue 1 einen Rückstand von acht Punkten auf Rang 2 (Lille) auf. Leader Paris Saint-Germain liegt gar 21 Zähler vor den Schwarz-Roten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch