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«Maccabi hat ein starkes Team»

Der FC Basel trifft in den Sechzehntelfinals der Europa League auf Maccabi Tel Aviv – eine Aufgabe, die er diese Saison schon gelöst hat.

Die napolitanische Glücksfee Ciro Ferrara hält das Los mit dem FC Basel in die Höhe. Der Schweizer Wintermeister trifft in den Sechzehntelfinals der Europa Leauge auf...
Die napolitanische Glücksfee Ciro Ferrara hält das Los mit dem FC Basel in die Höhe. Der Schweizer Wintermeister trifft in den Sechzehntelfinals der Europa Leauge auf...
Keystone
...einen alten Bekannten: Maccabi Tel Aviv. Die Basler setzten sich im Sommer in der Quali-Phase der Champions League knapp mit dem Gesamtskore von 4:3 durch. Nach einem 1:0 im Hinspiel erreichte das Team von Murat Yakin ein 3:3 in Tel Aviv – verspielte aber eine 3:0-Führung.
...einen alten Bekannten: Maccabi Tel Aviv. Die Basler setzten sich im Sommer in der Quali-Phase der Champions League knapp mit dem Gesamtskore von 4:3 durch. Nach einem 1:0 im Hinspiel erreichte das Team von Murat Yakin ein 3:3 in Tel Aviv – verspielte aber eine 3:0-Führung.
Keystone
...Arsenal. David Miles, der Clubsekretär der Gunners, gibt in Nyon Bayerns Präsidenten Karl-Heinz Rummenigge die Hand.
...Arsenal. David Miles, der Clubsekretär der Gunners, gibt in Nyon Bayerns Präsidenten Karl-Heinz Rummenigge die Hand.
Keystone
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Das Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League zwischen Maccabi und dem FC Basel findet am 20. Februar in Tel Aviv statt, das Rückspiel die Woche darauf im St. Jakob-Park. Qualifiziert sich der FCB für die Achtelfinals, trifft er dannzumal (13. und 20. März) auf den Sieger der Begegnung zwischen Ajax Amsterdam und Red Bull Salzburg – zwei Clubs, die international höher eingestuft werden als die Israeli.

Der israelische Meister Maccabi war im letzten Sommer der erste Gegner des FCB auf dem Weg in die Champions League. Die Schweizer gewannen das Hinspiel im St.-Jakob-Park (zu) knapp 1:0 und mussten im Rückspiel trotz einer frühen 3:0-Führung noch zittern. Bis zur 54. Minute hatten die Israeli zum 3:3 ausgeglichen und dann noch über eine halbe Stunde lang Zeit, um gegen die nunmehr schlingernden Basler zwei weitere Tore zu erzielen. Doch der FCB schleppte sich letztlich erfolgreich über die Zeit.

Politische Schlagzeilen

Die Duelle mit Maccabi Tel Aviv waren auch gezeichnet von den politischen Schlagzeilen um den Ägypter Mohamed Salah, dessen Einsatz in Israel in der Heimat nicht gern gesehen wurde. Salah liess sich zumindest auf dem Rasen vom öffentlichen Druck aus Kairo nicht beeindrucken und erzielte im Rückspiel in Tel Aviv ein Tor.

Nach dem Ausscheiden gegen Basel in der Qualifikation zur Champions League ging der Weg von Maccabi Tel Aviv durch den Europacup erfolgreich weiter. Zunächst mit Glück, weil es die Europa-League-Playoffs nicht bestreiten musste, nachdem der ausgeloste Gegner PAOK Saloniki an Stelle des ausgeschlossenen Metalist Charkiw in die Champions-League-Playoffs promoviert worden war.

Yakins Respekt

Danach aber spielte Maccabi eine beachtliche Gruppenphase, in der es in der Gruppe F hinter Bundesligist Eintracht Frankfurt mit elf Punkten Zweiter wurde. Die Israeli liessen den Champions-League-Viertelfinalisten von 2012, APOEL Nikosia, sowie den Vierten der Ligue 1, Girondins Bordeaux, hinter sich. Glanzstück auf dem Weg in die 1/16-Finals war der 4:2-Heimsieg gegen Frankfurt.

Murat Yakin zeigt sich ob diesen Leistungen von Maccabi beeindruckt. «Die Tatsache, dass sich Maccabi in der Gruppenphase so souverän durchgesetzt hat, zeigt auf, dass die Israeli ein starkes Team haben.» Davon konnte sich der FCB-Trainer in den Playoff-Spielen selbst überzeugen: «Im Bloomfield Stadion herrscht eine tolle Atmosphäre.» Immerhin hat Rotblau nun den Vorteil, zuerst auswärts anzutreten. Dass Yakin diese Aufgabe auch ein zweites Mal zu meistern gedenkt, zeigt seine Aussage «Das ist ein gutes Los zum Auftakt». Die Erinnerungen an den tollen Basler Steigerungslauf in der letzten Europa League ist noch zu frisch.

Knüller in der Königsklasse

Am Uefa-Hauptsitz in Nyon wurden auch die nächsten Partien in der Champions League ausgelost. Der Knüller in den Achtelfinals der Königsklasse heisst Arsenal gegen Bayern München. Die beiden Klubs trafen schon in der letzten Saison in der ersten K.o.-Runde aufeinander. Im letzten Frühjahr war Arsenal das Team, das Bayern München auf dem Weg zum Triumph in der Champions League am meisten fordern konnten. Damals hatten die Deutschen zwar in London 3:1 gewonnen, doch im Rückspiel in München siegte Arsenal 2:0. Es fehlte den Engländern am Ende ein Tor zur grossen Wende. Sie schieden gegen die Bayern, anders als später die klar geschlagenen Juventus Turin und FC Barcelona, nur aufgrund der Auswärtstor-Regel aus.

In den kommenden Achtelfinals kündigt sich ein weiteres ausgeglichenes Duell an: Bayern ist zwar der Favorit, doch Arsenal ist im Vergleich zur letzten Saison stärker geworden. Die Gunners führen die Premier League an und zeigten im Herbst begeisternde Spiele. Allerdings sind sie gerade gegen Spitzenmannschaften verwundbar. In der Gruppenphase der Champions League verlor Arsenal gegen Borussia Dortmund und Napoli je einmal, in der Premier League unterlag es Manchester City und Manchester United und im Ligacup schied Arsenal gegen Chelsea aus.

Ein weiteres Top-Spiel der Achtelfinals findet zwischen Manchester City und dem FC Barcelona statt. Die beiden Teams begegneten sich in der Champions League noch nie.

Die Sechzehntelfinals in der Europa League: Maccabi Tel Aviv - FC Basel, Dnipropetrowsk (Ukr) - Tottenham, Betis Sevilla - Rubin Kasan, Swansea - Napoli, Juventus Turin - Trabzonspor, Maribor - FC Sevilla, Viktoria Pilsen - Schachtjor Donezk, Tschernomorez Odessa - Lyon, Lazio Rom - Ludogorets (Bul), Esbjerg (Dä) - Fiorentina, Ajax Amsterdam - Salzburg, Porto - Eintracht Frankfurt, Anschi Machatschkala - Genk, Dynamo Kiew - Valencia, PAOK Saloniki - Benfica Lissabon, Slovan Liberec - Alkmaar.

Achtelfinals: Slovan Liberec/Alkmaar - Anschi Machatschkala/Genk, Lazio Rom/Ludogorets - Dynamo Kiew/Valencia, Porto/Eintracht Frankfurt - Swansea/Napoli, Tschernomorez Odessa/Lyon - Viktoria Pilsen/Schachtjor Donezk, Maribor/FC Sevilla - Betis Sevilla/Rubin Kasan, Dnipropetrowsk (Ukr)/Tottenham - PAOK Saloniki/Benfica Lissabon, Maccabi Tel Aviv/FC Basel - Ajax Amsterdam/Salzburg, Juventus Turin/Trabzonspor - Esbjerg (Dä)/Fiorentina.

Die CL-Achtelfinals (18./19./25./26. Februar und 11./12./18./19. März): Manchester City - FC Barcelona Olympiakos Piräus - Manchester United AC Milan - Atletico Madrid Bayer Leverkusen - Paris St-Germain Galatasaray Istanbul - Chelsea Schalke - Real Madrid Zenit St. Petersburg - Borussia Dortmund Arsenal - Bayern München

(si)

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