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Lohn für Wölfli, Lob von Saibene

Zum Abschluss der Saison stehen sich am Mittwochabend (20.30 Uhr) in der Stockhorn-Arena der FC Thun und die Young Boys gegenüber.

Marco Wölfli steht am Mittwochabend für YB im Tor.
Marco Wölfli steht am Mittwochabend für YB im Tor.
Andreas Blatter

Um so wenig ging es beim Berner Derby diese Saison noch nie. YB hat den 2. Platz längst gesichert, Thun mischt im Rennen um die europäischen Plätze nicht mehr mit. Zumindest für YB-Torhüter Marco Wölfli dürfte die heutige Partie aber speziell werden. Vor zweieinhalb Jahren hatte er sich in Thun schwer verletzt.

Seither ist Yvon Mvogo die Nummer 1. Weil der 21-Jährige aber bereits bei der Nationalmannschaft in Lugano weilt, wird Wölfli heute mal wieder die Gelegenheit erhalten, sich in der Super League zu präsentieren – zum zweiten Mal in dieser Saison. Die erste Partie, bei der er zwischen den Pfosten stand, war am 1. November beim unentschiedenen Spiel gegen FCZ (1:1).

Laut seinem Trainer Adi Hütter ist dieser Einsatz im letzten Spiel auch als Dank zu verstehen. «Marco verhält sich wirklich äusserst professionell und pflegt mit Yvon Mvogo eine freundschaftliche Beziehung», sagt er.

Wölflis Einsatz gegen Thun sei schon länger geplant gewesen. Punktet YB gegen Thun, dann hätten die Berner die Ausbeute der letzten Saison übertroffen. 66 Punkte holten die Berner da, aktuell steht für sie die gleiche Anzahl zu Buche.

«Ich bin sehr zufrieden»

Derweil können die Oberländer die Punktzahl aus dem Vorjahr schon länger nicht mehr übertreffen, zu sehr war ihnen der Saisonstart misslungen. Mit Jeff Saibene ist seit Anfang Oktober aber der Turnaround gelungen. «Ich bin sehr zufrieden, wie die Saison gelaufen ist», sagt der Thuner Trainer. Vor der Partie gegen YB ist den Oberländern der 6. Platz nicht mehr zu nehmen. «Es hat sicher schon spannendere Ausgangslagen vor dem Derby gegeben», sagt Saibene.

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