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Liga rekurriert gegen Sion-Entscheid

Die Swiss Football League wird die provisorische Qualifikation der sechs ursprünglich gesperrten Sion-Spielern durch das Zivilgericht in Martigny juristisch anfechten. Bis zu einem Entscheid bleiben sie spielberechtigt.

Wehrt sich mit juristischen Mitteln gegen Sion-Präsident Constantin: SFL-Chef Thomas Grimm.
Wehrt sich mit juristischen Mitteln gegen Sion-Präsident Constantin: SFL-Chef Thomas Grimm.
Keystone

Das juristische Hickhack um die sechs vom FC Sion diesen Sommer neu verpflichteten Stefan Glarner, Pascal Feindouno, José Gonçalves, Gabri, Billy Ketkeophomphone und Mario Mutsch geht damit in die nächste Runde. Das Sextett erhielten ursprünglich von der SFL keine Spielberechtigung, weil die Fifa eine Transfersperre gegen den Walliser Verein ausgesprochen hatte.

Die Spieler intervenierten darauf vor dem Zivilgericht in Martigny gegen das Berufsverbot und erhielten mittels superprovisorischer Verfügung Recht. Seither kamen einige zu Einsätzen in der Axpo Super League, wobei die meisten Gegner unter Protest spielten oder Einsprache gegen das Ergebnis einlegten. Am letzten Mittwoch nun bestätigte der Zivilrichter von Martigny seinen Entscheid und wandelte die superprovisorische Massnahme in eine provisorische um.

Priovisorisch spielberechtigt

Mit der Ankündigung der Anfechtung dieses Entscheides innert der nächsten zehn Tage durch die SFL ändert sich vorläufig nichts an der momentanen Situation. Alle sechs Spieler sind weiterhin provisorisch spielberechtigt. Auch die Proteste und Einspachen der verschiedenen ASL-Vereine bleiben bis auf Weiteres sistiert.

Der nächste Termin steht am Montag an, wenn der Entscheid des Internationalen Sportgerichts CAS erwartet wird. Sion hatte beim CAS im Sommer gegen die Verweigerung der Spielerqualifikationen durch das Rekursgericht der SFL appelliert.

si/pbe

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