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Lerchenfeld verliert beim Aufsteiger

Dem FC Lerchenfeld ist der Auftakt in die2. Liga interregional missglückt. Die Thuner haben bei Aufsteiger Köniz mit 0:3 verloren.

Die Lerchenfelder hatten gegen Aufsteiger Köniz – hier Amar Avdukic – das Nachsehen.
Die Lerchenfelder hatten gegen Aufsteiger Köniz – hier Amar Avdukic – das Nachsehen.
Daniel Teuscher

Die Lerchenfelder waren ersatzgeschwächt zum Aufsteiger Köniz II gereist. Prompt resultierte eine 0:3-Niederlage. Die Oberländer konnten nur in der Startviertelstunde einigermassen mithalten. Dann gab der Platzclub wie bei einem kürzlich erfolgten Freundschaftsspiel (5:1) den Ton an.

Die Abwesenheit der verletzten Torschützen Marvin Sarbach und Philipp Fuhrer machte sich bald bemerkbar. Auch Rafael Bräm und Raffael Sablatnig, welche den Verein verlassen hatten, wurden schmerzhaft vermisst, ebenso die Gebrüder Moser.

Starke Leistungen zeigten besonders Torhüter Diego Schaad sowie die Verteidiger Muslji Isaki und Sotirios Tsalapatanis, der nach einer Verletzung auf die Zähne biss und sich erst in der 84. Minute auswechseln liess. In der Startphase gefielen besonders die Gebrüder Florijan und Leotrim Dushica, welche für grosse Unruhe im Strafraum der Könizer sorgten.

Dann mussten die Gäste das Spieldiktat dem Heimteam überlassen. Vorerst flog ein Kopfballknaller von Jiri Koubsky auf einen Corner von rechts um Zentimeter über die Latte. Wenige Minuten später hatte Hisham Emurli bei einem weiteren Kopfball die Führung knapp vergeben. Schliesslich war es Fadil Alavi, welcher aus einem Gedränge zur verdienten Führung eindrückte.

Wenig später hatte Neves da Silva den Ausgleich für die Thuner auf dem Fuss, verzog aber knapp am linken Pfosten vorbei. Praktisch mit dem Pausenpfiff vergab Lorin Wyss die 2:0-Führung.

Nach der Pause versenkte der Kosovo-Albaner Emurli einen Abpraller aus acht Metern zur 2:0-Führung (51.). Nur fünf Minuten später jagte der gleiche Spieler den Ball aus 20 Metern knapp darüber. In der 60. Minute verwertete Amar Avdukic einen Pass von Valérien Boillat zum 3:0-Schlussresultat.

Feller lobt den Gegner

Lerchenfelds Trainer Bruno Feller akzeptierte das deutliche Verdikt: «Köniz verfügt über eine gute Qualität und hat verdient ­gewonnen. Dieses Team wird bis zum Saisonende vorne mitmischen.» Und was das eigene Team anbelangt, meinte der Coach: «Wir müssen versuchen, zu Hause die Punkte zu holen und vor ­allem nach vorne konstruktiver zu spielen.»

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