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77 Neuzugänge für Barça

Zum Jahresbeginn schlägt der FC Barcelona auf dem Transfermarkt richtig zu. Ohne Guardiolas Entlassung wäre es sogar noch einer mehr gewesen.

Das Warten hat ein Ende: Nachwuchshoffnung Lee Seung-woo darf endlich wieder für Barça auflaufen. (Quelle: Mundo Deportivo)
Das Warten hat ein Ende: Nachwuchshoffnung Lee Seung-woo darf endlich wieder für Barça auflaufen. (Quelle: Mundo Deportivo)

Zwei Tage vor dem Dreikönigstag, an dem in Spanien traditionell Geschenke verteilt werden, erhält der amtierende Triple-Sieger FC Barcelona sein Präsent gleich in 77-facher Ausführung. Die Transfersperre aufgrund der illegalen Akquisition von Minderjährigen ist am 1. Januar abgelaufen, weil der spanischen Fussballliga LFP ihre Ferien heilig sind, darf Barça ab heute wieder neue Spieler einschreiben.

Neben dem türkischen Nationalspieler Arda Turan und dem ehemaligen Sevilla-Spieler Aleix Vidal, die den Katalanen ab sofort in Liga, Pokal und Champions League zur Verfügung stehen, und fünf weiteren Profis für das Reserveteam Barça B wurden 70 Kicker für die legendäre Nachwuchsakademie La Masia bei der LFP angemeldet.

Zu dieser Anzahl wird auch das südkoreanische Supertalent Lee Seung-woo gezählt, der am Mittwoch 18 Jahre alt wird und dann seine Spielberechtigung erhalten wird. Dass ausgerechnet er als Letztes zum Zug kommt, ist paradox, denn mit ihm kam die ganze Affäre überhaupt ins Rollen: Ende Januar 2013 wurde bei der Fifa sein Transfer zu Barça anonym angezeigt, zwei Jahre später folgte der Vollzug der Sperre.

Einen namhaften Zuzug verzeichnet die Kinderfussballabteilung «Benjamin B»: Dort darf ab sofort Daniel Tristan Gudjohnsen, der Sohn von Ex-Barça-Profi und Island-Legende Eidur Gudjohnsen, mitspielen.

Eigentlich war ein Transfer mehr vorgesehen. Aber Sergi Guardiola, vom Zweitligisten AD Alcorcón für Barcelona B verpflichtet, wurde sieben Stunden nach Vertragsunterschrift wieder entlassen. Grund dafür waren abfällige Tweets aus dem Jahr 2013, als der 24-Jährige unter anderem «Scheiss-Barcelona und Scheiss-Katalonien» postete.

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