Zum Hauptinhalt springen

Kennenlernphase im Saanenland

Seit knapp einer Woche bereitet sich YB im Saanenland auf die neue Saison vor. Im Trainingslager erfahre er, «wie die Mannschaft lebt», sagt der neue Trainer Martin Rueda.

Pendellauf in der Sommerhitze: YB-Trainer Martin Rueda beobachtet seine Spieler auf dem Trainingsplatz in Saanen.
Pendellauf in der Sommerhitze: YB-Trainer Martin Rueda beobachtet seine Spieler auf dem Trainingsplatz in Saanen.

Matias Vitkieviez und Raphaël Nuzzolo hechten gleich in den Hotelpool. Christian Schneuwly, Christoph Spycher und Mario Raimondi stellen sich als Erstes bis zu den Oberschenkeln in die Saane, die unweit der Unterkunft durch Gstaad fliesst. Die YB-Spieler brauchen nach dem Vormittagstraining dringend eine Abkühlung. Intensive Matches auf kleinem Raum und Pendelläufe bei grosser Hitze sah das Programm von Coach Martin Rueda vor. Seit einer Woche bereitet der neue Trainer die Young Boys im Saanenland auf die kommende Saison vor. Das Trainingslager zeige ihm, «wie die Mannschaft lebt», sagt Rueda. Das Potenzial des Teams sei gross, hat er festgestellt. Zum Schwärmen verleiten lässt sich der 49-Jährige unter der brennenden Sonne aber nicht: «Entscheidend ist, was in den Spielen geschieht, nicht wie es im Training läuft.» Seit am Mittwoch auch der dänische EM-Teilnehmer Michael Silberbauer aus dem Urlaub zurückkehrte und zum Team stiess, ist YB komplett. Zuzüge seien weiterhin keine geplant, versichert CEO Ilja Kaenzig, der ebenfalls im Saanenland weilt, einmal mehr. «Nach dem letzten Jahr steht das Geld an erster Stelle. Es ist nicht möglich, neue Spieler zu holen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.