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Johann Vogel wirft das Handtuch bei GC

Der ehemalige Internationale tritt gemäss Informationen des «Blicks» als Spieler der Grasshoppers bereits wieder zurück. Der Routinier hat seinen Garderobenkasten in Niederhasli geräumt.

Kurzes Intermezzo: Johann Vogel hat bereits wieder genug vom Profi-Fussball.
Kurzes Intermezzo: Johann Vogel hat bereits wieder genug vom Profi-Fussball.
Keystone

Nur anderthalb Monate nach seinem Comeback hat Johann Vogel schon wieder genug vom Profi-Fussball. Der «Blick» schreibt, dass der 35-jährige Genfer am Mittwoch seinen Spind bei den Grasshoppers geräumt hat. «Ich habe mich vor zwei Monaten dazu entschieden, wieder Fussball zu spielen. Ich wollte Spass und Erfolg haben. Leider ist beides nicht eingetreten.» Mit diesen Worten begründete der erfahrene Spieler seinen Entschluss.

Vogels Comeback bei GC war nicht eben von Erfolg gekrönt. Gegen Thun (0:1), den FCZ (0:2) und Servette (1:3) setzte es lauter Niederlagen ab, nach schwachen Leistungen der gesamten Mannschaft. Zuletzt verletzte sich der Romand am Oberschenkel und schaute nur noch auf der Tribüne zu. Das Boulevardblatt vermutet, dass es zwischen Vogel und Trainer Ciriaco Sforza zu Spannungen gekommen sei und dass der Spieler bei einem Verwaltungsrat des Zürcher Super-League-Klubs schlecht über den Coach gesprochen habe. Vogel glaube überdies nicht, dass Sforza bei der ominösen Vertrauensfrage vor dem siegreichen Match gegen YB (2:0), welche mit 18:0 Stimmen pro Trainer ausgegangen sei, die Wahrheit sage.

Fazit: Affaire à suivre. Und die Episode zeigt, in welchem Chaos sich der Traditionsklub und Rekordmeister befindet.

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