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«Jetzt bin ich arbeitslos»

Sepp Blatter hat dem Oberwalliser Fernsehen ein Interview gegeben – und fühlte sich im Studio sichtlich wohl.

Noch ist Sepp Blatter Präsident der Fifa. Sein Amt legt er – nach derzeitigem Kenntnisstand – Ende Februar nieder. Von der Ethikkommission des Weltfussballverbandes wurde er für 90 Tage suspendiert.

Dem Fernsehsender Radio Rottu Oberwallis rro gab er gestern ein Interview und zeigte sich erleichtert, dass er nun «arbeitslos» sei und Zeit für sich habe. Trotzdem sei der Entscheid der Kommission ein schwerer Schlag gewesen. «Ich habe den Schock verdauen müssen», sagte Blatter.

Zum Abschied gab es die Faust

Der 79-Jährige sprach über den Rekursprozess gegen den Entscheid der Ethikkommission und verteidigte sich: «Ich habe niemanden benachteiligt. Ich habe kein Geld gestohlen. Ich bin kein Mörder.» Auf die Bemerkung der Moderators, dass Blatter selbst ebendiese Kommission ins Leben gerufen hatte, die ihn kürzlich suspendierte, sagte er: «Das ist die Ironie des Schicksals.»

Blatter monierte, von den Medien und der Fifa-Ethikkommission vorverurteilt worden zu sein, bevor die Bundesanwaltschaft das Strafverfahren gegen ihn abhandeln konnte. Blatter sagte von sich selbst: «Sepp Blatter ist von den Medien abgeschossen worden – ausser vom rro.» Zum Schluss dankte er dem Sender – und gab dem Moderator die Faust.

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