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Jeden kann es treffen

In der 2. Liga regio tobt der Abstiegskampf. Die halbe Liga ist involviert, auch drei Berner Oberländer kämpfen gegen die Relegation.

Interlakens Michael Fritz (l.) und Dürrenasts Kastriot Gavazi.
Interlakens Michael Fritz (l.) und Dürrenasts Kastriot Gavazi.
Walter Dietrich

Fünf Wochen noch. Fünf Runden lang hoffen und bangen und zittern. Fast schon traditionell spitzt sich der Abstiegskampf in der 2. Liga regional im Wonnemonat Mai regelrecht zu; wie immer in den letzten Jahren sind diverse Mannschaften darin involviert. So sind die letzten sieben Equipen derzeit nur gerade durch 8 Punkte getrennt.

Alle kann es treffen, am Ende der Saison einer der zwei letzten Plätze zu belegen. Bis auf den FC Spiez, der sich in der Spitzengruppe befindet, kämpfen auch wieder drei Teams aus dem Berner Oberland gegen die Relegation. Der FC Dürrenast (8. Rang/18 Punkte), der FC Rothorn (9./18) und der FC Interlaken (11./15) versuchen mit aller Macht den Fall in die 3. Liga zu verhindern.

FC Dürrenast: Erfolgserlebnis

Mit einem schönen Erfolgserlebnis im Rücken biegt der FC Dürrenast auf die Zielgeraden der Meisterschaft ein. Die Thuner erkämpften sich gegen den souveränen Leader Köniz II am letzten Wochenende ein beachtliches 0:0-Remis, das dem jungen Team Selbstvertrauen einimpfen sollte. «Der Ligaerhalt ist sehr wichtig, wir wollen ihn mit der ambitionierten Mannschaft unbedingt schaffen», erklärt Trainer Stephan Jaussi.

In den nächsten drei Spielen bietet sich dem Thuner Traditionsclub die grosse Chance, in Direktduellen bereits vorentscheidend Punkte zu sammeln. Nach dem Gastspiel nächste Woche bei Italiana (7. Rang/22 Punkte), trifft Dürrenast nämlich zuerst im Derby auf Rothorn, ehe der Gang zum Letzten Wyler auf dem Programm steht. Die Thuner haben es somit in den eigenen Füssen, den Ligaerhalt sogar vorzeitig klarzumachen.

Rothorn: Willensleistung

Ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast befindet sich der FC Rothorn. Die Brienzer feierten am vergangenen Wochenende einen äusserst spektakulären 3:2-Erfolg gegen die AS Italiana, zeigten dabei unendlich viel Moral, indem sie einen 0:2-Rückstand in den letzten 12 Minuten noch in einen Sieg verwandelten.

Bis auf den FC Spiez, der sich in der Spitzengruppe befindet, kämpfen auch wieder drei Teams aus dem Berner Oberland gegen die Relegation.

«Ein Spiel so zu drehen, ist gut für das Selbstvertrauen», sagt Trainer Toni Secchi, welcher hofft, dass seine Mannschaft den Schwung für die kapitale Partie vom kommenden Wochenende mitnehmen kann. Dann werden die Brienzer auswärts beim Tabellenletzten FC Wyler spielen.

Mit einem Sieg gegen den Stadtberner Quartierclub könnte man vor dem Derby übernächste Woche gegen Dürrenast zumindest schon einen Gegner im Abstiegskampf entscheidend zurückbinden und die Moral weiter stärken.

Interlaken: Auf und Ab

Einer Achterbahnfahrt glichen die letzten Partien des FC Interlaken. In den vergangenen vier Wochen folgte auf einen Sieg jeweils eine Niederlage, was dazu führte, dass sich die Mannschaft von Coach Michele Moreno derzeit knapp unter dem Strich befindet.

Trotzdem dürfen die Interlakner mit einer gewissen Zuversicht vorausblicken. Denn auch der FCI hat sein Schicksal in Direktbegegnungen in den eigenen Füssen. In den nächsten zwei Runden spielt Interlaken jeweils zu Hause gegen die Tabellennachbarn Wabern (10. Rang/17) und Wyler, wobei Punktezuwachs dringend nötig ist.

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