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Hitzfeld: «Wir blamierten uns bis auf die Knochen»

Die Enttäuschung nach der katastrophalen Leistung gegen Luxemburg war auch bei Trainer Ottmar Hitzfeld und Tranquillo Barnetta zu spüren.

Ottmar Hitzfeld (Trainer Schweiz): «Der Fussball kann manchmal brutal sein. Wir blamierten uns heute bis auf die Knochen. Wir kamen nicht gut ins Spiel; nach dem Gegentor rannten wir an. Wir waren nach dem Ausgleich überzeugt, dass wir Torchancen haben und gewinnen werden. Wir taten uns in der Offensive sehr schwer und hatten keine grosse Torchance mehr. Aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass wir noch ein Tor kriegen. Beim Freistoss liessen wir uns überrumpeln. Wir hatten noch eine gute Chance mit Lustrinelli, zu mehr reichte es aber nicht. Wir spielten zu früh nur noch hohe Bälle. Wir hätten mehr Geduld haben müssen und mehr über die Seiten angreifen sollen. Wir werden eine knallharte Analyse machen, wer der Belastung gewachsen ist.»

Tranquillo Barnetta (Spieler Schweiz): «Es ist sehr schwer zu erklären. Wir hatten uns viel vorgenommen, wurden aber je länger desto nervöser. Wir machten Fehler, die wir sonst nicht machen -- und dann wir es gar schwierig gegen Luxemburg. Das 0:1 kam praktisch aus dem Nichts. Das Selbstvertrauen ist uns dann abhanden gekommen. Das war ein Fehlstart, wie er nicht zu erklären ist. Wir müssen jetzt vorwärts schauen und eine bessere Leistung zeigen.»

si/fal

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