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Halb lachend, halb weinend

Am 26. Juli vor zehn Jahren begann mit dem Qualifikationsspiel in Kiew für den FC Thun das Abenteuer Champions League. Verteidiger Armand Deumi blickt mit gemischten Gefühlen zurück. Er reiste damals direkt von der Beerdigung seiner Freundin in die Ukraine.

Den Ball drosch er ins Tor, und dann blickte er zum Himmel. Er hob die Hand, streckte einen Finger aus. 4500 Leute im Lachen-Stadion schauten auf ihn, sie standen, aber sie schrien nicht wie sonst nach einem Treffer, vielmehr zeigten sie ihre Rührung, eine Mischung aus Freude und Anteilnahme.

Irgendwie war Fussball in diesem Augenblick das Unwichtigste der Welt, und doch wirkte er wie eine Stütze. Armand Deumi stand da unten auf dem Rasen, um ihn formierten sich die Mitspieler. Sie herzten ihn nach dem 2:0 gegen Aarau, welches er mittels Penalty erzielt hatte. Er entschied, den Elfmeter zu schiessen, vorgesehen gewesen war ein anderer. Er musste es tun.

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