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GC: Heimniederlage gegen den Aufsteiger

Nach einer miserablen ersten Halbzeit unterlagen die Grasshoppers im Letzigrund dem FC Aarau 1:2 und verpassten den Sprung auf Rang 2. Für den Aufsteiger war der Sieg doppelt wichtig: Lausanne siegte ebenfalls.

Für die Ambitionen der Grasshoppers bedeutet die 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Aarau einen herben Dämpfer. Mit einem Sieg in Luzern war die Mannschaft von Michael Skibbe nach der Winterpause gestartet, mit einem Sieg gegen Aarau hätte sie auf Rang 2 vorrücken können. Aber ein kapitaler Fehlstart und eine miserable erste Halbzeit bremste die Euphorie fürs Erste. Und der FC Basel darf sich als strahlender Sieger der Runde fühlen. Er führt die Super League nun mit fünf Punkten Vorsprung an.

Schon in der 5. Minute ging Aarau in Führung, es profitierte dabei von einer schlechten Verteidigungsleistung von Michael Lang und Michael Dingsdag. Gar ein Geschenk erster Güte war das 2:0. Einen hohen, aber harmlosen Flankenball liess GC-Goalie Roman Bürki vor die Füsse von Sven Lüscher fallen. Und der Aarau-Mittelfeldspieler liess sich die Chance nicht entgehen – er traf zur überraschenden Führung. «Klar mein Fehler», sagte Bürki hinterher, obschon der Ball schwierig einzuschätzen gewesen sei. «Aber im Normalfall halte ich den fest, keine Frage.»

An Unnerstall verzweifelt

GC war völlig harmlos und komplett unsortiert und bis auf eine frühe Grosschance von Frank Feltscher offensiv inexsitent. Das besserte sich in der zweiten Halbzeit – Michael Skibbe dürfte solch deutliche Worte gefunden haben wie Ende November, als sich GC gegen Aarau ebenfalls einen Zweitorerückstand geleistet hatte, aber noch 4:2 gewann. Und in der 69. Minute sahen sich die Zürcher für den leicht gesteigerten Aufwand belohnt: Nassim Ben Khalifa bezwang mit einem Flachschuss Aaraus Goalie Lars Unnerstall, der wiederum eine starke Partie bot. In der Folge scheiterten die Grasshoppers Mal um Mal am Deutschen, der Leihgabe von Schalke 04.

Zu mehr als dem Anschlusstor reichte es GC nicht – die vierte Heimniederlage in dieser Saison war die Folge. «In der ersten Halbzeit passte überhaupt nichts», sagte Nationalspieler Michael Lang geknickt und urteilte: «Wir waren viel zu wenig zwingend vor dem Tor der Aarauer.» Dass mit Stéphane Grichting und Shkelzen Gashi zwei Stammspieler wegen Sperren fehlten, wollte er nicht aus Ausrede gelten lassen. Zumal auch Aarau zwei Gesperrte zu ersetzen hatte: Davide Callà und Olivier Jäckle.

Lausannes Coup im Wallis

Für Aarau war es der sechste Saisonsieg, der dritte Auswärts – und nach einem 2:1 Ende September gegen den FCZ hat der Aufsteiger nun schon zum zweiten Mal in dieser Saison im Letzigrund gewonnen. Zudem hat er erstmals seit über 10 Jahren wieder auswärts bei GC gewonnen – seinerzeit hatten in seinen Reihen Rainer Bieli gestürmt und bei GC Christoph Spycher verteidigt. 3:2 hatte jene Partie im Hardturm geendet.

Und der Sieg diesmal war doppelt wichtig, schliesslich gelang dem Tabellenletzten Lausanne ebenfalls ein Coup: Er siegte im Tourbillon gegen Sion 2:1 und machte weiter Boden gut. Für die Waadtländer war es in den vergangenen drei Spielen der zweite Sieg – der zweite gegen die inferioren Walliser.

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