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Der wichtigste Zeuge im Fifa-Skandal ist tot

Chuck Blazer brachte als Kronzeuge der US-Justiz das Verfahren ins Rollen, welches die Fifa erschüttern sollte. Nun ist der Fussballfunktionär tot.

Galt als eine der schillerndsten Figuren im internationalen Fussballgeschäft: Chuck Blazer. (1. Juni 2011)
Galt als eine der schillerndsten Figuren im internationalen Fussballgeschäft: Chuck Blazer. (1. Juni 2011)
Sebastian Derungs, AFP
Nachdem Blazer ins Visier des FBI geraten war, kooperierte er fortan mit den US-Behörden. (29. Mai 2011)
Nachdem Blazer ins Visier des FBI geraten war, kooperierte er fortan mit den US-Behörden. (29. Mai 2011)
Steffen Schmidt, Keystone
Chuck Blazer gestand 2015, Schmiergelder angenommen zu haben. (Archivbild)
Chuck Blazer gestand 2015, Schmiergelder angenommen zu haben. (Archivbild)
Bernd Kammerer, Keystone
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Der durch seine Rolle im Fifa-Korruptionsskandal bekannt gewordene US-Fussballfunktionär Chuck Blazer ist tot. Er starb im Alter von 72 Jahren, wie die «New York Times» und das Sportportal ESPN unter Berufung auf seinen Anwalt am Mittwochabend berichteten.

Blazer galt als eine der schillerndsten Figuren im internationalen Fussballgeschäft und brachte als Kronzeuge der US-Justiz mit einem umfassenden Korruptionsgeständnis jenes Verfahren ins Rollen, das den Fussball-Weltverband Fifa erschüttern sollte. Er selbst wurde lebenslang gesperrt.

Blazer war von 1996 bis 2013 Mitglied des mächtigen Fifa-Exekutivkomitees, zuvor langjähriger Generalsekretär des Verbands von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF). 2012 geriet er ins Visier des FBI, fortan kooperierte er mit den US-Behörden und bespitzelte angeblich andere Funktionäre. Ihm wurde unter anderem organisierte Kriminalität, Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Blazer gestand 2015, Schmiergelder angenommen zu haben.

SDA/chk

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