Frauenfussball: Mit neuem Namen in neue Zukunft

Die Namen der Spielerinnen sind fast die gleichen – der Vereinsname aber ist neu: Aus FFC Bern ist BSC Young Boys geworden.

Sandy Maendly (rechts) ist die Spielführerin von YB. Sie ist aus dem kompakten Kollektiv der Bernerinnen nicht wegzudenken.

Sandy Maendly (rechts) ist die Spielführerin von YB. Sie ist aus dem kompakten Kollektiv der Bernerinnen nicht wegzudenken.

(Bild: Andreas Blatter)

Die Nationalliga A der Frauen startet in ein neues Zeitalter. Viele frühere Vereinsnamen, wie Seebach, Concordia, Schwerzenbach, Root, FFC Bern oder Rot-Schwarz existieren auf der aktuellen Fussballkarte nicht mehr. Die Frauenteams heissen ab der neuen Saison: FC Zürich Frauen, FC Basel, Grasshopper Club, Kriens, BSC Young Boys und FC Thun Frauen. Neu ist auch der Trainerstab bei den Bernerinnen: Rolf Kirchhofer ist Team-Verantwortlicher. Er wird von der Ex-Thunerin Franziska Schild assistiert. Jacqueline Schweizer wird künftig im Verein die Funktion als Verantwortliche Frauenfussball übernehmen und die bisherige Trainerin Christa Meyer wird die neugeschaffene Funktion als Leiterin Préformation ausüben.Eine BundesligaspielerinDas Trainerduo konnte die Abgänge von Veronica Maglia (letzte Saison mit 11 Toren die Topskorerin der Bernerinnen), von Daniela Plüss und von Fabienne Comte mit starken Spielerinnen kompensieren: Die ehemaligen Zuchwilerinnen Jehona und Valbona Mehmeti, Michaela Burkhard und Annina Spahr bilden willkommene Verstärkungen. Und in der Person von Janine Partzsch kehrt eine Persönlichkeit in den Frauenfussball zurück. Die frühere Bundesligaspielerin (Bayern München) spielte auch schon für die U21-Auswahl Deutschlands. Nach einer mehrmonatigen Pause hat Partzsch wieder mit dem Spitzenfussball begonnen. Beim Womens Cup hinterliess sie einen guten Eindruck. Gegen Thun (1:0) spielte sie im Mittelfeld und im zweiten Spiel gegen Yverdon (1:0) in der Innenverteidigung. Und mit Sandy Maendly, Franziska Schärer und Annina Spahr besitzt YB weitere starke Spielerinnen, welche einem SFV-Auswahlkader angehören.Talent Lia WältiErstmals in der Nachwuchsgeschichte des BSC Young Boys hat eine Fussballerin ein Ausbildungs-Angebot erhalten. Lia Wälti (ex FC Langnau, letzte Saison Junioren U15 Bern West und zweijährige Ausbildung im Ausbildungszentrum Huttwil) ist ins Kader der U16 aufgenommen worden. Die erst 16-Jährige absolvierte im Monat Juli mit der Schweizer U19-Juniorinnenauswahl die EM-Endrunde in Weissrussland. Neu ist auch der Name der U18-Juniorinnen: Nach der vollzogenen Zusammenarbeit mit Walperswil heisst der neue Vereinsname Team YB/Seeland.

Berner Zeitung

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