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Nächster Transfer-Hammer? Ronaldo will weg

Reals Superstar hadert mit seinem Gastland Spanien, das ihn wegen angeblicher Steuerhinterziehung vor Gericht zerrt. Der Richterin hat er einiges anvertraut, wie jetzt bekannt wird.

«Ich will nach England zurück», sagte Ronaldo gemäss einem spanischen Radiosender der Richterin, die ihn verhörte: Cristiano Ronaldo im spiel Real gegen Valencia in Madrid. (29. April 2017)
«Ich will nach England zurück», sagte Ronaldo gemäss einem spanischen Radiosender der Richterin, die ihn verhörte: Cristiano Ronaldo im spiel Real gegen Valencia in Madrid. (29. April 2017)
Francisco Seco, Keystone
Abgeschirmt: In diesem Wagen mit verdunkelten Scheiben soll Cristiano Ronaldo auf dem Weg zum Gericht sitzen. (31. Juli 2017)
Abgeschirmt: In diesem Wagen mit verdunkelten Scheiben soll Cristiano Ronaldo auf dem Weg zum Gericht sitzen. (31. Juli 2017)
Oscar del Pozo, AFP
Dutzende Medienschaffende wollen einen Blick auf den Real-Star erhaschen.
Dutzende Medienschaffende wollen einen Blick auf den Real-Star erhaschen.
Paco Campos, Keystone
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Die Gerüchte um eine Wechselabsicht von Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo sind in letzter Zeit etwas abgeflaut, nun entfacht er sie gleich selber wieder. Der Richterin im Prozess um Steuerhinterziehung sagte er laut dem Radiosender Cadena SER: «In England hatte ich nie solche Probleme. Deshalb will ich wieder dorthin.»

Schon als im Frühsommer bekannt wurde, dass ihn die spanische Justiz der Steuerhinterziehung beschuldigt, hiess es, der Superstar wolle seinen spanischen Club verlassen. Ronaldo scheint das nun zu bestätigen, auch wenn die Aussage vor Gericht eventuell auch eine Art Drohung sein könnte, nach dem Muster: Wenn ihr mich verurteilt, ziehe ich weg und ihr verliert einen guten Steuerzahler.

Ein Transfer von Ronaldo würde laut der spanischen Sportzeitung «Marca» wohl insgesamt 400 Millionen Euro kosten. Für 200 Millionen würde Real seinen Superstar ziehen lassen. Noch einmal so viel würde es demnach kosten, um Ronaldos Salärvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen.

Steuerkonstrukt aus Manchester-Zeiten

Gemäss dem Radiosender versicherte Ronaldo bei seiner Einvernahme, er habe immer seine Steuern bezahlt. Er verlasse sich dabei auf seine Berater, denen er viel Geld zahle. «Wenn sie sagen, Cris es ist ok, dann glaube ich ihnen», zitiert Cadena SER Ronaldo.

Zu seinem Steurkonstrukt, in dem seine Firma Tollin eine zentrale Rolle spielt, erklärte Ronaldo, es stamme aus seiner Zeit bei Manchester United. Der Club selber und sein Anwalt Chris Farnell hätten ihm dazu geraten. Dieser habe gesagt, alle Spieler machten es so. «Und ich wollte keine Ausnahme sein.»

Ausserdem stellt er sich laut der Seite goal.com als Unwissender in Steuerfragen dar: «Ich verstehe nichts davon. Ich ging nur bis zur sechsten Klasse zur Schule und das Einzige, was ich kann, ist Fussball spielen.»

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