Fehlen Shaqiri und Embolo im EM-Endspurt?

Die Wadenverletzung, an der Xherdan Shaqiri leidet, soll schlimmer sein, als bisher angenommen. Auch Embolo wird wohl passen müssen.

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«Shaq wird nicht vor Ende der Länderspielpause zurück sein», sagt Pepijn Lijnders. Der Assistenztrainer von Liverpool macht keine grossen Hoffnungen, wenn es um einen Einsatz von Xherdan Shaqiri für die Schweizer Nationalmannschaft geht. Offenbar soll die Wadenverletzung, die er sich in Liverpool zugezogen hatte, schlimmer sein, als bisher angenommen. Für die Spiele gegen Georgien (15.11.) und in Gibraltar (18.11.) wird Shaqiri also kaum zur Verfügung stehen.

Nachdem sich Vladimir Petkovic und Shaqiri kürzlich ausgesprochen hatte, galt eine Rückkehr ins Nationalteam als so gut wie sicher. Shaqiri hatte im September auf die Spiele in Irland und gegen Dänemark verzichtet, um sich auf seinen Club zu konzentrieren. Medial wurde davon ausgegangen, dass sich der 28-Jährige nicht wertgeschätzt fühle. Auch Trainer Petkovic gab damals zu, dass das Verhältnis zu seinem Spieler besser sein könnte.

Doch nicht nur Shaqiri wird Petkovic voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen, auch Breel Embolo ist für die Spiele gegen Georgien und Gibraltar zumindest fraglich. «Embolo wird wegen eines Muskelfaserrisses wohl bis nach der Länderspielpause ausfallen», sagte Mönchengladbach-Coach Marco Rose am Dienstag. Embolo zog sich die Verletzung am Sonntag in der Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt (4:2) zu.

Neben Embolo und Shaqiri könnte mit Admir Mehmedi eine weitere Offensivkraft fehlen. Der Wolfsburger leidet ebenfalls an einem Muskelfaseriss. Er zog sich die Verletzung beim 2:0-Sieg der Schweiz gegen Irland zu.

mro

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