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Trotz Remis – Aufsteiger FCZ neuer Leader

Lugano beendet zuhause gegen den FCZ die Siegesserie der Zürcher. Ein Schiedsrichter-Entscheid sorgt für Diskussionsstoff.

Torloser Kampf im Tessin: Lugano und der FC Zürich trennen sich 0:0.
Torloser Kampf im Tessin: Lugano und der FC Zürich trennen sich 0:0.
Pablo Gianinazzi, Keystone
34 Grad: Die Hitze macht den Spielern in Lugano zu schaffen.
34 Grad: Die Hitze macht den Spielern in Lugano zu schaffen.
Pablo Gianinazzi, Keystone
Im Einsatz gegen seinen Ex-Verein: Da Costa hütet das Tor der Tessiner.
Im Einsatz gegen seinen Ex-Verein: Da Costa hütet das Tor der Tessiner.
Pablo Gianinazzi, Keystone
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Im dritten Spiel der Super-League-Saison ging der Wiederaufsteiger Zürich erstmals nicht als Sieger vom Platz. Dennoch durften die Zürcher zufrieden sein, denn im Spiel in Lugano kamen sie mit dem 0:0 gut weg.

Für Lugano, den überraschenden Dritten der letzten Saison, ist der Beginn der neuen Meisterschaft wie verhext. Die Tessiner haben schon zwei reguläre Tore erzielt, aber in der Spalte der Torverhältnisse in der Tabelle erscheint nach wie vor ein 0:1 - das Resultat des Auftaktspiels in Luzern.

Aberkanntes Tor vor der Pause

Das Heimspiel gegen St. Gallen musste wegen der überfluteten Terrains beim Stand von 1:0 für die Mannschaft von Pierluigi Tami in der Halbzeit abgebrochen werden, und im Match gegen Zürich liessen sie sich Sekunden vor der Pause einen weiteren korrekten Treffer vom Schiedsrichter respektive vom Assistenten unterschlagen. Bei der Auslösung der Flanke in der Nachspielzeit vor der Pause war der vermeintliche Kopfball-Torschütze Carlinhos eindeutig nicht im Offside. Die Ticinesi hätten schon vorher bei mehreren Gelegenheiten in Führung gehen können oder müssen. Die beiden besten Chancen - beide in der Anfangsphase - vergab der Marokkaner Younes Bnou Marzouk.

Beim FC Zürich lieferte die äusserst mässige Darbietung in der ersten Halbzeit eine Parallele zum jüngsten 2:1-Heimsieg gegen Thun. Auch im Tessin ging die Mannschaft von Trainer Uli Forte unten durch. Auch diesmal wären die Zürcher in der Pause 0:1 hinten gelegen und mit dem knappen Rückstand gut davongekommen. Aber das Versehen des Assistenten wurde zu ihrem Glück.

Tropenhitze und Mücken

Ebenfalls wie in der Partie gegen Thun zeigte sich Zürich nach der Pause verbessert - allerdings nur in geringem Mass. Die Chance, die zum (unverdienten) 1:0 hätte führen können, kam nach 67 Minuten. Ein Kopfball des Captains Alain Nef flog um Zentimeter am Tor vorbei. In der gleichen Spielphase hatte Nef, ebenfalls per Kopf, das Siegestor gegen Thun erzielt. Weil die Luganesi nach der Pause deutlich abbauten, verlief die zweite Halbzeit nahezu ereignislos.

Das torlose Ergebnis dürfte zu einem Teil auch auf die Tessiner Hitze zurückzuführen sein, mit der die Spieler zu kämpfen hatten. Das Thermometer kletterte auf rund 34 Grad und zwang den Schiedsrichter zwei Trinkpausen einzulegen. Die Bedingungen wurden durch einen Mücken-Ansturm zusätzlich erschwert. Immer wieder sah man die Akteure genervt mit der Hand vor dem Gesicht wedeln. Darunter litt der Spielrhythmus und das Spiel wirkte teils träge.

Lugano - Zürich 0:0

4510 Zuschauer. - SR San.Lugano: Salvi; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Crnigoj (75. Culina), Mariani, Piccinocchi, Sabbatini, Mihajlovic; Junior (59. Gerndt), Marzouk (88. Vecsei).Zürich: Vanins; Brunner, Nef, Bangura (88. Palsson), Pa Modou; Sarr, Rüegg; Winter, Frey, Rodriguez (65. Haile-Selassie); Dwamena (77. Cavusevic).Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic und Padalino (beide verletzt). Zürich ohne Koné, Marchesano, Schönbächler, Kryeziu und Kempter(alle verletzt). Verwarnungen: 57. Sulmoni (Foul), 59. Winter (Foul), 84. Frey (Foul).

SDA/fsc

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