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FCB und GC mit Mühe – FCZ und YB souverän

Nur mit knappen 1:0-Erfolgen gegen die Erstligisten Old Boys respektive Kriens qualifizierten sich der FC Basel und GC für die nächste Cuprunde.

Der bedauernswerte Torhüter: Bassersdorfs Keeper kassiert das 0:4 von Zürichs Pedro Henrique.
Der bedauernswerte Torhüter: Bassersdorfs Keeper kassiert das 0:4 von Zürichs Pedro Henrique.
Keystone
Der Favorit darf jubeln: Der FCZ kommt zu einem ungefährdeten 6:0-Sieg gegen den regionalen Zweitligisten.
Der Favorit darf jubeln: Der FCZ kommt zu einem ungefährdeten 6:0-Sieg gegen den regionalen Zweitligisten.
Keystone
Malerische Stimmung im Krienser Kleinfeld-Stadion mit dem Pilatus im Hintergrund.
Malerische Stimmung im Krienser Kleinfeld-Stadion mit dem Pilatus im Hintergrund.
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Die Grasshoppers taten sich in der 1. Hauptrunde der Schweizer Cups beim Promotions-Erstligisten SC Kriens äusserst schwer. 83 Minuten musste der Titelverteidiger warten, ehe der Franzose Anatole Ngamukol nach Vorlage von Steven Lang mit dem Kopf traf. Es war der erste Treffer der Zürcher nach 448 Minuten. Die Hoppers offenbarten erneut offensive Schwächen, hätten allerdings nach einem klaren Foul an Anatole im Krienser Strafraum einen Penalty bekommen müssen. In der 77. Minute sah der Krienser Hasanaj wegen Foulspiels die Ampelkarte.

Wenig fehlte und Meister Basel wäre in der ersten Hauptrunde gestolpert. Mühevoll setzte sich der FCB im Basler-Derby gegen gegen Erstligist Old Boys dank eines Kopfballtreffers des neu verpflichteten Bulgaren Ivan Ivanov in der Verlängerung mit 1:0 durch. Die von Ex-GC- und St. Gallen-Trainer Roger Hegi betreuten Old Boys waren gegen den grossen Bruder vor 4384 Zuschauern keineswegs inferior. Der Unterklassige beklagte sogar Pech, verzeichnete er doch drei Schüsse an die Torumrandung, der FCB nur deren zwei. Das ersatzgeschwächte Basel mühte sich ab und hinterliess einen ideenlosen Eindruck. Ivan Ivanov war es im Anschluss an den 9. Eckball in der 95. Minute vorbehalten, per Kopf das entscheidende Tor zu erzielen. Matias Delgado, der sonst beängstigend blass blieb, leistete die Vorarbeit.

Schützenfeste vom FCZ und von YB

Auch der FC Zürich und die Young Boys griffen schon am Samstag in den Wettbewerb ein. Der FCZ traf auswärts auf den Zweitligisten FC Bassersdorf, die Berner mussten in Veyrier (2. Liga) ran. In Bassersdorf, wo extra eine Zuschauertribüne eingerichtet worden war, setzte sich der Favorit aus der Stadt nach drei Toren von Marco Schönbächler (20./23./65.), einer Doublette von Pedro Henrique (56./62.) sowie einem Goal von Stepjan Kukuruzovic (81.) klar mit 6:0 durch. YB ging nach einem frühen Goal von Jungstar Yuya Kubo (11.) in Front. Nachwuchsspieler Hélios Sessolo mit einem waschechten Hattrick (50./78./81.), Raphael Nuzzolo (55.), François Affolter (66.) sowie Samuel Afum (67./88.) sorgten für ein Berner Schützenfest. Sessolo, der dreifache Torschütze beim 8:0-Erfolg gegen die Genfer, wird wohl an den FC Biel ausgeliehen.

Der FC Sion kam in Sursee knapp um eine Cup-Blamage herum. Der Super-Ligist siegte beim Classic-Erstligisten mühevoll mit 3:1 nach Verlängerung. In der 21. Minute brachte Goalgetter Léo vor über 2600 Fans den Oberklassigen in Führung. Noch vor der Pause enteilte der wieselflinke Severin Dätwyler der Sittener Abwehr und glich kaltblütig aus. In der Verlängerung sorgte schliesslich Sions Gaëtan Karlen mit seinen beiden Treffern (102./112.) für die Entscheidung. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit vergab der tapfere Unterklassige noch den Matchball. Immerhin: Die Walliser erzielten ihre ersten Saisongoals.

Drei Vereine aus der Challenge League schon out

Während sich die Clubs aus der Super League schadlos hielten, schieden mit Winterthur, Wil und Chiasso drei Vereine der Challenge League bereits aus. Winterthur scheiterte beim Erstligisten Brühl St. Gallen im Penaltyschiessen, während Chiasso bei Terre Saint trotz der Präsenz von Weltmeister Gianluca Zambrotta 1:2 verlor. Überraschend deutlich unterlag Challenge-League-Leader Wil bei Le Mont. Ange Mawete N'Silu schoss auf dem Weg zum 4:1-Erfolg der Lausanner drei Tore.

si/fal

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