«Es war eben ein richtiger Cup-Fight»

Nach dem knappen Last-Minute-Sieg beim FC Biel ist die Erleichterung bei YB gross. Die Seeländer sind derweil trotzdem stolz – und hadern mit dem Schiedsrichter.

Marco Wölfli und Ulisses Garcia zeigen sich nach dem Schlusspfiff glücklich und erleichtert.
Martin Bürki@tinubuerki27

«Der Ball lag vor mir und ich habe ihn einfach mit dem Vollspann reingehauen.» Ulisses Garcia, der mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich erzielte und YB damit überhaupt den Gang in die Verlängerung ermöglichte, war nach dem Schlusspfiff platt, aber glücklich. Und Torhüter Marco Wölfli, der an der Aktion ebenfalls beteiligt war, lacht: «Schade, habe ich ihn nicht selbst reingemacht. Meine Kopfbälle sind nicht der Wahnsinn.»

Marco Wölfli bereitet das 2:2 mit vor.

Dieser Ausgleich in letzter Sekunde ist besonders bitter für die Bieler, die sich in der regulären Spielzeit nach Kräften wehrten und sich nicht nur hinten hineinstellten. Umso mehr, da es womöglich gar nicht zum Eckball hätte kommen sollen. «Es war kein Corner, auch wenn sich der Schiedsrichter in seiner Entscheidung sicher gewesen sei», sagt Labinot Sheholli, Captain und Urgestein der Bieler. «Aber wir können trotzdem stolz auf uns sein.»

Stolz, das seien vor allem seine Spieler, sagte derweil Kurt Baumann, Trainer der Seeländer. «Der, der am meisten enttäuscht ist, ist wohl der Trainer. Nicht wegen der Leistung, sondern wegen des Resultats.»

Labinot Sheholli und Kurt Baumann sind zwar enttäuscht, aber nicht zu Tode betrübt. Video: Martin Bürki

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

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