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Basel stürzt Thun in eine Mini-Krise

Drei Niederlagen zum Saisonstart – so schlecht ist Thun zuletzt 2002 in eine Spielzeit gestartet. Meister Basel wahrt den Anschluss an die Tabellenspitze.

Erfolgreich beim Debüt: Dimitri Oberlin krönt seinen ersten Einsatz für den Meister mit dem 3:0-Schlusspunkt.
Erfolgreich beim Debüt: Dimitri Oberlin krönt seinen ersten Einsatz für den Meister mit dem 3:0-Schlusspunkt.
Anthony Anex, Keystone
Kalte Dusche für Thun: Bereits nach 3 Minuten trifft Ricky van Wolfswinkel zum 1:0 für den Meister. Die Vorarbeit leistet Renato Steffen mit einer traumhaften Flanke.
Kalte Dusche für Thun: Bereits nach 3 Minuten trifft Ricky van Wolfswinkel zum 1:0 für den Meister. Die Vorarbeit leistet Renato Steffen mit einer traumhaften Flanke.
Anthony Anex, Keystone
Basel nimmt in der Folge das Tempo raus und erlaubt Thun, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Die Thuner präsentieren sich aber 90 Minuten lang erschreckend harmlos.
Basel nimmt in der Folge das Tempo raus und erlaubt Thun, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Die Thuner präsentieren sich aber 90 Minuten lang erschreckend harmlos.
Anthony Anex, Keystone
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Trainer Raphael Wicky verliess sich auf das für den FCB ungewohnte Spielsystem mit der Dreierabwehr, das zuletzt den 3:1-Heimerfolg gegen Luzern eingebracht hatte. Die Spielweise mit dem nominellen Fünfermittelfeld und der verkappten Fünferabwehr brachte es mit sich, dass Taulant Xhaka, zuvor Partner von Luca Zuffi in der Doppelsechs, erneut über die Klinge springen musste. Diesmal wechselte ihn Wicky kurz vor Schluss beim Stand von 2:0 ein.

Mit dem noch in der letzten Saison unter Trainer Urs Fischer konsequent angewandten 4-2-3-1 hatten die Basler bei der 0:2-Niederlage beim Auftakt in Bern gegen YB in der Offensive so gut wie keine Wirkung erzielt. Es ist zu erwarten, dass Wicky einstweilen an der Neuerung festhalten wird.

Meisterliche Doppelspitze

Mit dem System glückten den Baslern im Berner Oberland schnelle Angriffe aus der Tiefe. Allein in den ersten fünf Minuten erspielten sie sich drei sehr gute Chancen, von denen sie eine verwerteten. Der neue Topstürmer van Wolfswinkel traf mit einem Kopfball auf eine weite Flanke von Renato Steffen. Die beiden waren schon im Match gegen Luzern mit einer Co-Produktion erfolgreich gewesen.

Beispielhaft war die Entstehung des 2:0 nach 29 Minuten. Nach einem abgewehrten Corner verschaffte sich Mohamed Elyounoussi mit wenigen Schritten so viel Platz, dass er dem Torschützen Kevin Bua mit einem Steilpass den Weg aufs Tor öffnen könnte. Zwischen Thuns Corner und Basels Treffer vergingen nur wenige Sekunden.

Oberlin trifft beim Debüt

Nach den knappen Niederlagen gegen Sion und beim FC Zürich hatte Thuns neuer Trainer Marc Schneider festhalten dürfen, dass sein Team jeweils gut gespielt und trotzdem verloren habe. Für den Match gegen den Doublegewinner musste Schneider andere Worte suchen. Besonders in der ersten Halbzeit konnte Thun kaum etwas ausrichten.

Mit dem 3:0 wenige Sekunden vor dem Abpfiff reihte sich auch noch der junge Neuzugang Dimitri Oberlin erstmals in der Super League unter die Torschützen.

Telegramm:Thun - Basel 0:3 (0:2)

7227 Zuschauer. - SR Bieri.

Tore: 3. van Wolfswinkel (Steffen) 0:1. 29. Bua (Elyounoussi) 0:2. 96. Oberlin (Elyounoussi) 0:3.

Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Gelmi, Facchinetti; Tosetti, Hediger, Lauper, Da Silva (55. Spielmann); Sorgic (68. Rapp), Hunziker (59. Peyretti).

Basel: Vaclik; Akanji, Suchy, Balanta; Lang, Elyounoussi, Zuffi, Serey Die, Steffen (75. Riveros); van Wolfswinkel (83. Xhaka); Bua (69. Oberlin).

Bemerkungen: Thun ohne Ferreira, Bigler, Rodrigues, Kablan, Sutter (alle verletzt). Basel komplett. Verwarnungen: 66. Bürgy (Foul), 71. Steffen (Foul), 87. Vaclik (Spielverzögerung).

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