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Ein glücklicher Bulle

Der neureiche RB Leipzig ist auf seinem Weg in die Bundesliga unbeliebt wie kein anderer Club – Fabio Coltorti kann gut damit umgehen, weil er hier als Goalie seine späte Berufung gefunden hat.

Schweizer Rückhalt für das grösste Fussballprojekt von Red Bull: Der frühere Nationalgoalie Fabio Coltorti im Tor von Leipzig. Foto: Karina Hessland (Getty Images)
Schweizer Rückhalt für das grösste Fussballprojekt von Red Bull: Der frühere Nationalgoalie Fabio Coltorti im Tor von Leipzig. Foto: Karina Hessland (Getty Images)

Der Bus kündet die Bullen an. «Ein roter Bulle kommt selten allein», steht gross auf der Seite. Im Stadion an der Castroper Strasse in Bochum ist der Empfang entsprechend: «Bullenschweine!», donnert es aus der Fankurve.

Es ist ein Spieltag in Fussballdeutschland, wie es so viele gibt, wenn in der 2. Bundesliga die Spieler von RB im Dienst der Dose ihre Arbeit verrichten. Gegenstände fliegen, als Leipziger Ersatz­spieler hinter dem Tor zum Warmlaufen gehen, wüste Worte fliegen während des Spiels immer wieder.

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