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Die schlechteste Zürcher Saison seit Einführung der Super League

Noch nie standen die Zürcher Vereine FC Zürich und Grasshoppers statistisch schlechter da als in der laufenden Spielzeit.

Marco Djuricin steht stellvertretend für die Zürcher Baisse: Nach 30 Runde ist er mit bescheidenen fünf Treffern bester Torschütze der Grasshoppers.
Marco Djuricin steht stellvertretend für die Zürcher Baisse: Nach 30 Runde ist er mit bescheidenen fünf Treffern bester Torschütze der Grasshoppers.
Melanie Duchene, Keystone

Das Ausscheiden im Schweizer Cup und die Sanktionen gegen leitende Exponenten des FC Zürich sind nur die letzten von vielen Episoden, die für die Baisse im Zürcher Fussball stehen. Weit dramatischer als im K.o.-Wettbewerb ist die Situation in der Liga.

Ebenda liegen die Grasshoppers abgeschlagen auf dem Abstiegsplatz und der FC Zürich auf Rang 8, gerade noch zwei Punkte vor dem Barrageplatz. Die beiden Zürcher Vereine schauen auf die schwächste Saison seit der Einführung der Super League zurück. Vier Kennzahlen verdeutlichen diesen Umstand.

1. Schwächste Punkteausbeute nach 30 Runden

Zählt man die Punkte des FC Zürich und der Grasshoppers zusammen, gewannen die beiden Vereine in den ersten 30 Runden durchschnittlich nicht einmal einen Punkt pro Spiel. Sogar in der Saison 2015/16, an deren Ende der FCZ als Absteiger feststand, war die Bilanz besser.

2. Schwächste Punkteausbeute in der Rückrunde

Noch dramatischer ist der Punkteschnitt, wenn man nur die Rückrunde betrachtet. In zwölf Runden kamen die beiden Vereine zusammen auf gerade mal 0,6 Punkte pro Spiel. In der Abstiegssaison des FC Zürich war dieser Wert fast doppelt so hoch.

Dazu kommt, dass die beiden Teams in der Rückrunde bisher die schlechtesten Teams der Liga sind. In den zwölf ersten Spielen war das seit der Einführung der Super League noch nie der Fall.

3. Wer Tore seines Lieblingsteams sehen will, ist als Fan überall besser aufgehoben als in Zürich

Zählt man die Tore des FC Zürich und der Grasshoppers zusammen, so ergibt sich ein bescheidener Durchschnitt von 1,05 Toren pro Spiel. Bei allen anderen Teams der Liga ist dieser Wert nach 30 Runden höher. Und: Nur in der Saison 2011/12 trafen die Zürcher Vereine noch seltener.

4. Wer Tore erzielen will, sollte gegen die Zürcher spielen

So rar Zürcher Tore sind, so häufig sind die Gegentore. Gerade mal zwei Saisons waren reicher an Treffern gegen die Zürcher Vereine als die laufende Spielzeit.

Am Wochenende bietet sich den Zürchern die Chance, die genannten Bilanzen aufzubessern. Der FC Zürich spielt am Sonntag (16 Uhr) im Letzigrund gegen den Tabellenfünften FC Sion.

Und die Grasshoppers tragen am Samstag (ab 19 Uhr live im Ticker) in Neuenburg das Spiel der Spiele im Abstiegskampf aus. Gewinnen sie gegen den Tabellenneunten, hätten sie in fünf Spielen noch einen Rückstand von sechs Punkten wettzumachen. Verlieren sie, wäre der Abstieg bei zwölf Punkten Rückstand und 15 noch zu vergebenden Punkten quasi besiegelt.

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