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Die Gerndt-Frage

Alexander Gerndt ist unbestrittene YB-Stammkraft. Die Position des Spielmachers aber scheint bedingt auf ihn zugeschnitten zu sein. Im heutigen Heimspiel gegen Luzern (17.45 Uhr) dürfte der Schwede als Stürmer eingesetzt werden – Guillaume Hoarau fällt aus.

Wertvoller Teamplayer: Alexander Gerndt (r.) klatscht mit Renato Steffen ab. Dessen Vorlagen soll der Schwede heute gegen Luzern verwerten.
Wertvoller Teamplayer: Alexander Gerndt (r.) klatscht mit Renato Steffen ab. Dessen Vorlagen soll der Schwede heute gegen Luzern verwerten.
Andreas Blatter

Lächerlich sei das. Alexander Gerndt ist keineswegs in Rage, sagt es aber bestimmt. Für absurd hält es die Offensivkraft, bei den Young Boys nach einer Super-League-Partie schon vieles zu hinterfragen. «Für eine tiefgreifende Analyse braucht es zehn Spiele, vorher bringt das nichts.»

Man kann den Schweden verstehen. Einzelne Reaktionen auf das YB-Gastspiel vor Wochenfrist beim FC Zürich fielen tatsächlich forsch und wenig durchdacht aus, und am ersten Spieltag hat noch kein Klub die Meisterschaft verloren. Doch war von den Bernern nach den vielen Worten, so verheissungsvoll und nachdrückend formuliert, zum Auftakt mehr erwartet worden.

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