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Die Billig-Kicker der Bundesliga

Die «Bild Zeitung» schätzt die tiefsten Gehälter in der Bundesliga. Sie sind deutlich höher als in der Schweiz.

red
Benjamin Goller (rechts) darf in der Bundesliga spielen, verdient aber am wenigsten.
Benjamin Goller (rechts) darf in der Bundesliga spielen, verdient aber am wenigsten.
Keystone

Kennen Sie Benjamin Goller? Der Deutsche ist 21 Jahre alt und Berufsfussballer. Bei Schalke 04 ist er gross geworden, 2018 hat er einmal eine Stunde lang in der Champions League gegen Lokomotiv Moskau gespielt. Sein Bundesligadebüt feierte er im September 2019. Allerdings im Dress von Werder Bremen, denn bei Schalke hat es nicht gereicht für die höchste Spielklasse Deutschlands. Und auch bei Werder ist Goller Ersatzspieler. Doch er führt eine Rangliste an in der Bundesliga: Er ist der Spieler mit dem tiefsten Lohn.

Bild.de schätzt Gollers Gehalt auf 10’000 Euro pro Monat. Damit verdient er 17 Mal weniger als Stefan Ilsanker (RB Leipzig) und Dan-Axel Zagadou (Dortmund), die je 170’000 Euro verdienen sollen und damit die tiefsten Löhne ihres Teams haben.

In der Schweiz sind die Gehälter um einiges tiefer. Die tiefsten Löhne liegen bei ungefähr 4000 Franken, wie aus gut unterrichteten Quellen zu erfahren ist. Bei den Durchschnittslöhnen ist die Schweiz gut dabei. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von «Sporting Intelligence»: Spieler in der Super League verdienen im Durchschnitt 278’266 Euro im Jahr. Weltweit bedeutet das Platz 17.

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