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Desaster: Schweiz verliert gegen Luxemburg

Im WM-Qualifikationsspiel Schweiz gegen Luxemburg hat der Aussenseiter in Zürich sensationell mit 2:1 gewonnen.

Das Resultat ist natürlich ein grosser Rückschlag für die Schweizer WM-Kampagne. Und es ist eines der grössten Blamage in der Geschichte des Schweizer Fussballs. Die Schweiz hat fürwahr schlecht gespielt, die Spieler haben sich blamiert. Fussball-Europa wird über die Schweizer lachen. Auch Trainer Hitzfeld wird sich böse Kommentare anhören müssen. Hohn und Spott sind der Nati gewiss.

2. Halbzeit:

95.: Die Schweizer schaffen es nicht nochmals Druck zu machen. Es ist eine penible Leistung. Der Ref pfeift den Grottenkick im Letzigrund ab.

91.: Die Schweiz kann sich nur noch mit viel Glück von einer grossen Blamage retten. Praktisch alle Spieler erreichen ihr Rendement nicht.

89.: Es werden fünf Minuten nachgespielt. Lustrinelli triff aber nur die Latte.

86.: Die Schweizer Abwehr schläft bei einem Freistoss. Und Leweck bezwingt den unglücklichen Benaglio zum 2:1 für Luxemburg.

83.: Abdis Freistoss landet an den Händen eines Luxemburgers im Strafraum. Es gibt Refs, die dann einen Handspenalty geben. Für den Schiedsrichter war die Aktion des Gästespielers unabsichtlich.

77.: Das Publikum, 20 500 an der Zahl, wird langsam unruhig. Die Schweizer haben nun gänzlich den Faden verloren. Es klappt praktisch überhaupt nichs mehr. Viele Unterbrüche, wenig Niveau - auch der Ref pfeift kleinlich. Der Luxemburger Reiter wird verwarnt, obwohl er nicht auf dem Feld ist.

73.: Vonlanthen kommt aufs Feld. Vielleicht bringt er den so nötigen Schwung in die Schweizer Offensivabteilung.

70.: Ein frecher Schlenzer von Lombardelli fliegt knapp über das Tor von Benaglio.

64.: Yakins Freistoss wird abgelenkt. Yakin und Frei müssen dann vom Platz, Lustrinelli und Abdi ersetzen das Duo.

60.: Es ist keine Fussball-Gala im Letzigrund. Die Schweiz spielt zu fehlerhaft, um die Luxemburger in grosse Not zu bringen. Es ist bisher ein enttäuschender Auftritt des Hitzfeld-Teams.

57.: Yakin vergibt die Chance zum 2:1, nachdem ihn Nkufo glänzend eingesetzt hat. Immerhin: wieder eine Torchance für die Schweiz.

52.: Der zweite Torschuss der Luxemburger. Zum Glück ging der Schuss von Peters daneben. Es gibt viele Unterbrüche in diesem Spiel, das hemmt den Rhythmus für die Schweizer.

50.: Erneut kommen die Bälle im Schweizer Team nicht bei den Mitspielern an. Auch Barnetta misslingt vieles in diesem so wichtigen Match.

46:: Beide Teams kommen unverändert aus den Kabinen.

1. Halbzeit:

Den Schweizern ist es im Letzigrund gegen den Aussenseiter nicht gelungen, diesen permanent unter Druck zu setzen. Dazu war das Spiel der Gastgeber einmal mehr zu fehlerhaft, zu unpräzis, zu wenig schnell. Verschiedene Akteure scheinen nicht ihren besten Abend zu haben. Immerhin ist der Ausgleich sehenswert gewesen, wobei Torschütze Yakin und Vorbereiter Yakin zu den besseren im Team gehören. Die Luxemburger sind der erwartet defensiv eingestellte Gegner, der sehr kompakt auftritt.

43:: 1:1 - ein wunderbarer Flankenball verwertet Nkufo mit dem Kopf zum 1:1. Ein sehr schönes Tor, und ein wichtiges dazu. Es ist Nkufos vierter Treffer mit der Nationalmannschaft.

42.: Die Schweizer haben einfach zuviele Ballverluste, um die defensiv kompakten Luxemburger zu überraschen.

39.: Ein feiner Corner von Yakin, aber Nef trifft den Ball nicht richtig. Das wäre eine gute Chance gewesen.

37.: Freistoss-Chance für die Schweiz. Aber man macht zu wenig draus. Das Hitzfeld-Team muss aufpassen, dass es nicht völlig den Faden verliert. Erstaunlich wieviele Duelle die Schweizer verlieren.

35.: Defensiv verhalten sich die Luxemburger sehr geschickt. Nach einem Yakin-Eckball köpfelt Nkufo daneben. Da wäre mehr dringelegen.

31.: Nach dem Schock des Gegentores versuchen die Schweizer, den Druck zu erhöhen. Die Gäste verriegeln mit allen Spielern den Strafraum.

27.: Wie ein Blitz aus heiterem Himmel bringt Metz-Profi Strasser die Gäste in Führung. Der Freistoss aus rund 18 m schien nicht unhaltbar für Benaglio. Jetzt wird es noch schwieriger für die Schweiz.

25.: Die Schweizer finden kein Rezept, die Mauer der Gäste zu knacken. Dazu spielen die Platzherren zu ungenau.

21.: Ein guter Kopfball von Nkufo nach Flanke von Inler. Die zweite gute Szene der Schweiz. Aber: Trainer Hitzfeld ist nicht zufrieden mit den ersten 21 Minuten dieses wichtigen WM-Quali-Spiels.

20.: Die Luxemburger haben wie erwartet eine Mauer vor ihrem Tor eingerichtet. Die Schweizer spielen zu unpräzis, um diesen Beton zu knacken. Und sie müssen noch mehr aufs Tempo setzen, den Ball noch schneller durch die Reihen zirkulieren lassen.

15.: Noch kein Tor für die Schweizer. In den letzten Minuten war zu wenig Bewegung im Spiel der Gastgeber.

10.: Zehn Minuten sind gespielt im Letzigrund. Die Schweizer sind fleissig, willig, versuchen den Gegner unter Druck zu setzen.

6.: Erste gute Chance für Captain Alex Frei, der sein Comeback im Nati-Dress gibt. Der Dortmunder schiesst aus guter Position übers Tor.

1. Minute: Die Schweiz macht gleich Dampf. Ein Flankenball sorgt für Gefahr vor dem Tor der Luxemburger.

Wie angekündigt setzt der Trainer nominell gesehen auf eine offensivere Variante als beim 2:2-Remis in Israel. Captain Frei gibt erwartungsgemäss nach seiner dreimonatigen Verletzungspause im Zürcher Letzigrund sein Comeback. Verteidiger Nef (Udinese) ersetzt den in Tel Aviv fahrigen Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom). Basels Newcomer Valentin Stocker rückt ins linke Mittelfeld vor, während der Leverkusener Tranquillo Barnetta auf die rechte Seite weicht. Leidtragender dieser Rochade ist Valon Behrami.

Angeschlagene Spieler

Der Söldner von West Ham hätte als rechter Aussenverteidiger eingesetzt werden sollen. Weil der Tessiner aber angeschlagen ist (Adduktorenprobleme), wird er geschont. Für Frei, der neben Blaise Nkufo und vor Hakan Yakin für Schwung im Angriff sorgen soll, fiel Benjamin Huggel als zweiter defensiver Mittelfeldspieler aus der Startformation. Auch der Basler (Bronchieninfektion) pausiert.

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