Zum Hauptinhalt springen

Der Torschütze aus dem Gefängnis

Süleyman Koc war an sechs Überfällen in Berlin beteiligt. Nur weil er frühzeitig entlassen wurde, spielt und trifft er derzeit für den Bundesliga-Aufstiegskandidaten Paderborn.

Der SC Paderborn steht vor einer kleinen Sensation. Der Club aus Nordrhein-Westfalen liegt zwei Runden vor Schluss auf dem 2. Rang der zweiten Bundesliga und damit auf einem direkten Aufstiegsplatz. In neun Tagen könnte der Traum wahr werden. Dann ist Aalen zu Gast in der 15'000 Zuschauer fassenden Benteler-Arena, die im Falle eines Aufstiegs ausgebaut werden könnte. Noch bis 2008 spielte Paderborn im Hermann-Löns-Stadion, einer Spielstätte mit ganz eigenem Charme: Stromleitungen hängen direkt über dem Feld. Oft verirrten sich nur 1000 Fans zu den Partien.

Mit dem jüngsten Erfolg stieg selbstredend das Interesse am Verein. Anteil daran hat auch einer, der vor drei Jahren nicht mit seinem fussballerischen Talent für Schlagzeilen sorgte, sondern mit Straftaten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.