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Der FCZ aus einem Guss

Der herausragende Davide Chiumiento führte den FCZ zum 4:1-Sieg gegen Sion und an die Tabellenspitze.

Davide Chiumiento (rechts) überforderte die Walliser Hintermannschaft immer wieder – hier springt Goalie Steven Deana ins Leere. Foto: Andreas Meier (freshfocus)
Davide Chiumiento (rechts) überforderte die Walliser Hintermannschaft immer wieder – hier springt Goalie Steven Deana ins Leere. Foto: Andreas Meier (freshfocus)

Fünf Minuten vor dem Spielende verhalf Urs Meier Davide Chiumiento zu ­einem grossen Abgang. Der FCZ-Trainer wechselte seinen besten Mitarbeiter aus. Das Publikum erhob sich von den Sitzen und verabschiedete den kleingewachsenen Spielmacher mit einer ­begeisterten Ovation.

Chiumiento hatte das 1:0 mit einem technischen Kabinettstück erzielt, ein Zuspiel von Chermiti in vollem Lauf kontrolliert, und den Ball danach dem Walliser Torhüter Deana durch die Beine ­geschoben; er hatte das 2:1 nach einem Fehler von Verteidiger Lacroix und der Vorarbeit Rikans im Stil des Torjägers ­geschossen; und er hatte im Anschluss an einen Eckball das 3:1 von Djimsiti mustergültig vorbereitet. Ganz klar: Chiu­miento war der Mann des Spiels gewesen. Er war immer in Bewegung, er nutzte seine Freiheiten, er sprühte vor Ideen, Lust und Freude am Spielen ­waren gross. Zudem hat er gelernt zu kämpfen, er ist sich nicht zu schade, auch defensiv für die Mannschaft zu ­arbeiten. Und: Chiumiento ist in seiner dritten Saison beim FCZ (endlich) tor­gefährlich. Mit fünf Treffern ist er der beste Torschütze seiner Mannschaft, und in der Super League liegt er mit dem Thuner Sadik an der Spitze der Rangliste. Zum Vergleich: In der letzten Saison hatte er in 33 Spielen nie getroffen.

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