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Der FCB vergibt gegen GC den ersten Matchball

Beim Schweizer Meister herrscht nach der bitteren 0:1-Niederlage bei den Grasshoppers noch keine Panik. «Es hat schon engere Meisterschaften gegeben», sagt Fabian Frei.

Marco Streller hätte der Meistermacher werden können, wurde aber zur tragischen Figur.
Marco Streller hätte der Meistermacher werden können, wurde aber zur tragischen Figur.
Keystone
Die Hoppers hingegen feiern überschwänglich ihren goldenen Torschützen Anatole.
Die Hoppers hingegen feiern überschwänglich ihren goldenen Torschützen Anatole.
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... konnten die Basler nicht fassen, dieses Spiel noch verloren zu haben.
... konnten die Basler nicht fassen, dieses Spiel noch verloren zu haben.
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Wer die Chancen nicht macht... Die Fussballweisheit ist uralt und hat schon so manches Phrasenschwein gefüllt. Doch nie war sie wahrer als beim Spitzenkampf der Super League. Da warteten alle im lauen Spitzenkampf nur noch auf den Schlusspfiff, da zog Marco Streller in der Nachspielzeit allein auf GC-Torhüter Roman Bürki los. Anstatt selbst zu schiessen, legte er den Ball zu Mohamed Salah – doch zu weit nach vorn. Weg war die vorzeitige Meisterfeier. Aber halb so schlimm, denn mit einem 0:0 wäre diese nur aufgeschoben gewesen. Doch die Grasshoppers erfrechten sich, in der 94. Minuten ihren einzigen Angriff der zweiten Halbzeit zu lancieren und stellten mit dem goldenen Treffer von Anatole den Spielverlauf auf den Kopf. Shkelzen Gashi hatte das Kopfballduell gegen Cabral verloren, der Ball fiel dem ungedeckten Anatole vor die Füsse. Der herausstürmende Sommer konnte den Betriebsunfall nicht mehr verhindern.

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