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Der FC Sion steht vor dem Ligaerhalt

Die Walliser haben das Barrage-Hinspiel gegen den Challenge-League-Vertreter FC Aarau mit 3:0 für sich entschieden. Matchwinner für die Sittener war Doppeltorschütze Dragan Mrdja.

Matchwinner: Dragan Mrdja schiesst nach seiner Einwechslung im Tourbillon gleich zwei Treffer.
Matchwinner: Dragan Mrdja schiesst nach seiner Einwechslung im Tourbillon gleich zwei Treffer.
Keystone

Das Rückspiel findet am Pfingstmontag in Aarau statt. Zur grossen Figur im Tourbillon avancierte Dragan Mrdja. Der Serbe, der nach sechsmonatiger Verletzungspause (Kreuzbandriss) erst sechs Tage vor dem Barrage-Hinspiel gegen Aarau sein Comeback in der Super League gegeben hatte, erzielte zwei Treffer. Das erste Tor gelang Mrdja in der 59. Minute. Zu diesem Zeitpunkt stand er erst eine Minute auf dem Spielfeld. Trainer Vladimir Petkovic hatte ihn für Goran Obradovic eingewechselt. Mrdja krönte seine Leistung in der 82. Minute mit dem 3:0 - einem wunderschönen Schuss aus der linken Strafraumecke.

Petkovic feierte in seinem dritten Spiel als Sion-Trainer nicht nur den ersten Sieg, sondern bewies bei seinen Auswechslungen auch ein gutes Händchen. Neben Doppeltorschütze Mrdja traf auch Xavier Margairaz in der 68. Minute zum 2:0. Ihn hatte Petkovic eine Viertelstunde vor dessen Treffer ins Spiel gebracht. Der 18-fache Schweizer Internationale zeigte seine beste Partie, seit er Ende Januar vom FC Zürich ins Wallis gewechselt war.

Vanins Schlüsselparade

Der Sieg für Sion ging in dieser Höhe in Ordnung, auch wenn der Oberklassige sich in der ersten Halbzeit etwas schwer tat. Nach starker Startviertelstunde und einem Latten-Kopfball von Arnaud Bühler (11.) baute Sion etwas ab. Gleichzeitig wurde der Challenge-League-Klub aus Aarau etwas mutiger. Die Aarauer Bemühungen wurden in der 34. Minute beinahe von Erfolg gekrönt. Remo Staubli liess gleich vier Sion-Verteidiger alt aussehen und zog alleine auf Goalie Andris Vanins los. Staublis Versuch eines Lupfers scheiterte aber an der starken Parade des lettischen Schlussmanns. Dies blieb auch die einzige grosse Möglichkeit der Unterklassigen. Einzig David Marazzi hatte in der Nachspielzeit eine weitere Möglichkeit zum wichtigen Auswärtstor für die Aargauer.

Den beiden Teams bleiben weniger als 48 Stunden, um sich zu erholen. Bereits am Pfingstmontag um 17 Uhr findet das Rückspiel im Aarauer Brügglifeld statt.

si/fal

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