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Balleroberung à la Roman Bürki

Rituale gehören zum Spitzensport und sind weitaus häufiger anzutreffen, als man denkt. Nicht nur Rafael Nadal hat seine Ticks, auch BVB-Keeper Roman Bürkis Ritual wurde kürzlich entlarvt.

Muss den Ball vor jedem Spiel anfassen: Roman Bürki und sein Ritual.
Muss den Ball vor jedem Spiel anfassen: Roman Bürki und sein Ritual.
twitter.com/BVB

Schaut man Rafael Nadal beim Tennismatch zu, fallen einem mehrere Besonderheiten auf, die an Spinnereien grenzen: Zwei Flaschen stehen jeweils schön aufgereiht auf einer Linie, die Etiketten weisen zum Ende des Spielfelds, wo er gerade spielt. Rafael Nadal selbst betritt nie, aber auch wirklich nie die weissen Linien. Es sind dies Rituale, die ihm helfen, «Ordnung in seinen Kopf zu bekommen», wie er selbst mal gesagt hat.

Nicht nur bei Rafael Nadal kann aber ein solcher Tick beobachtet werden. Auch im Fussball existieren Rituale - wer erinnert sich nicht gerne an die Glatze von Frankreich-Keeper Fabien Barthez, die jeweils von Laurent Blanc geküsst wurde? Weniger bekanntes Beispiel: Bastian Schweinsteiger steigt immer als Letzter aus dem Bus und betritt das Feld als letzter Mann.

Nun offenbarte sich das Ritual eines anderen Weltklasse-Keepers, dem Berner Roman Bürki, seines Zeichens Schlussmann bei Borussia Dortmund. In einem Video, welches der Klub am Donnerstagnachmittag auf den sozialen Medien veröffentlichte, ist ersichtlich, wie sich der Keeper des deutschen Tabellenführers jeweils beim Handshake der Captains den Ball schnappt. Dabei stört es ihn herzlich wenig, ob gerade ein Balljunge oder -mädchen den Ball dem Schiedsrichtergespann bereithält oder dieses gerade die Seiten zulost, wie im Video ersichtlich ist. Der 26-jährige nimmt den Ball kurz in die Hände und scheint erst dann wirklich bereit zu sein für das Spiel.

Genützt hat es zuletzt besonders in der Meisterschaft auf jeden Fall - in den ersten sechs Spielen musste der gebürtige Münsinger nur ein einziges Mal hinter sich greifen. Allerdings liess die Funktionsfähigkeit in der Champions-League bisher arg nach. Da klappte es nicht mehr so gut.

In der folgenden Bildstreckesehen Sie eine Sammlung der speziellsten Ticks und der ausgefallensten Rituale:

Rafael Nadal, Tennis: Der König der Ticks schlechthin: Bei jedem Seitenwechsel richtet der Mallorquiner seine zwei (und es sind immer zwei, eine warme und eine kalte) Flasche neu aus. Die Etiketten weisen immer auf jenes Seitenende, wo er gerade spielt. Auch die weissen Linien sind tabu für den Sandkönig.
Rafael Nadal, Tennis: Der König der Ticks schlechthin: Bei jedem Seitenwechsel richtet der Mallorquiner seine zwei (und es sind immer zwei, eine warme und eine kalte) Flasche neu aus. Die Etiketten weisen immer auf jenes Seitenende, wo er gerade spielt. Auch die weissen Linien sind tabu für den Sandkönig.
Keystone
Michael Phelps, Schwimmen: Der amerikanische Schwimmsuperstar und Rekord-Olympionike betrat die Schwimmarena, wie allgemeinhin bekannt ist, immer mit übergrossen Kopfhörern. Mit Songs von Eminem oder Eric Church stimmte er sich ein. Vor dem Startblock schwang er seine Arme exakt drei Mal.
Michael Phelps, Schwimmen: Der amerikanische Schwimmsuperstar und Rekord-Olympionike betrat die Schwimmarena, wie allgemeinhin bekannt ist, immer mit übergrossen Kopfhörern. Mit Songs von Eminem oder Eric Church stimmte er sich ein. Vor dem Startblock schwang er seine Arme exakt drei Mal.
Keystone
Bastian Schweinsteiger, Fussball: Der deutsche Internationale Bastian Schweinsteiger pflegte einen speziellen Tick: Er stieg immer als Letzter aus dem Bus - und auch auf das Spielfeld ging er ganz zuhinterst. Auch weitere Fussballer hatten dieses Konzept: der Brasilianer Socrates und auch Kolo Touré. Dieser erntete eine gelbe Karte, weil er sich weigerte, den Platz zu betreten, bevor ein verletzter Spieler fertig gepflegt wurde.
Bastian Schweinsteiger, Fussball: Der deutsche Internationale Bastian Schweinsteiger pflegte einen speziellen Tick: Er stieg immer als Letzter aus dem Bus - und auch auf das Spielfeld ging er ganz zuhinterst. Auch weitere Fussballer hatten dieses Konzept: der Brasilianer Socrates und auch Kolo Touré. Dieser erntete eine gelbe Karte, weil er sich weigerte, den Platz zu betreten, bevor ein verletzter Spieler fertig gepflegt wurde.
Keystone
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