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Der neue GC-Präsident heisst Stephan Rietiker

Um 10 Uhr stellen die Zürcher den 62-jährigen Arzt und Unternehmer vor. Er tritt die Nachfolge von Stephan Anliker an, der am Montag seinen Rücktritt gab.

Stephan Rietiker tritt als GC-Präsident am 5. Juni 2019 bereits wieder zurück. Er ist nur neun Wochen im Amt.
Stephan Rietiker tritt als GC-Präsident am 5. Juni 2019 bereits wieder zurück. Er ist nur neun Wochen im Amt.
Walter Bieri, Keystone
Der neue Hoffnungsträger stellt sich am 27. März 2019 den Medien vor. Stephan Rietiker spricht über seine Beweggründe, weshalb er GC übernimmt.
Der neue Hoffnungsträger stellt sich am 27. März 2019 den Medien vor. Stephan Rietiker spricht über seine Beweggründe, weshalb er GC übernimmt.
Walter Bieri, Keystone
Nicht nur der Präsident geht: CEO Manuel Huber (r.) verlässt den Club Ende Saison.
Nicht nur der Präsident geht: CEO Manuel Huber (r.) verlässt den Club Ende Saison.
Walter Bieri, Keystone
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Auf Stephan folgt Stephan, auf Anliker folgt Rietiker: Der neue Präsident der Grasshoppers studierte einst Medizin und ist heute Unternehmer, international tätiger Verwaltungsrat und Investor. Seine beruflichen Tätigkeiten, schreibt der Club im Communiqué, «führten ihn nach dem Medizinstudium an der Universität Zürich zu verschiedenen renommierten Unternehmen im Bereich «Healthcare» in der Schweiz und in den USA.» Und: Er sei ein Mann «mit breiter Exekutiv-Managementerfahrung».

Der in Ebmatingen aufgewachsene Rietiker ist mit GC seit langem als Mitglied der Gönner-Vereinigung «Donnerstag-Club» verbunden. In einem ersten Statement erklärt er: «Im vollen Bewusstsein um die sportlich schwierige Lage will ich alles unternehmen, damit GC den Ligaerhalt schafft. Diesem Ziel sind alle anderen ebenfalls notwendigen Massnahmen unterzuordnen».

Und: «GC ist ein wunderbarer und traditionsreicher Club mit einer einzigartigen Ausstrahlung. Der Club hat in den letzten Jahren auch aufgrund des fehlenden Stadions leiden müssen. Es ist mir ein ganz persönliches Anliegen, dass die Grasshoppers wieder sportlich und wirtschaftlich erfolgreich werden».

12. Februar 2014: Der Langenthaler Architekt Stephan Anliker wird der siebte GC-Präsident innert zehn Jahren. Er setzt auf Manuel Huber (im Bild links, Kommerz) und Dragan Rapic (3. v. l., Sport) als Duo in der Geschäftsführung.
12. Februar 2014: Der Langenthaler Architekt Stephan Anliker wird der siebte GC-Präsident innert zehn Jahren. Er setzt auf Manuel Huber (im Bild links, Kommerz) und Dragan Rapic (3. v. l., Sport) als Duo in der Geschäftsführung.
Walter Bieri, Keystone
13. Februar 2014: Medienchef Adrian Fetscherin ist per sofort freigestellt.
13. Februar 2014: Medienchef Adrian Fetscherin ist per sofort freigestellt.
Marcel Bieri, Keystone
9. April 2019: Bereits nach fünf Spielen ist Stipics Zeit bei GC vorbei. Uli Forte wird als neuer Trainer für den Abstiegskampf vorgestellt. Gleichzeitig tritt Georges Perego per sofort aus dem Verwaltungsrat zurück.
9. April 2019: Bereits nach fünf Spielen ist Stipics Zeit bei GC vorbei. Uli Forte wird als neuer Trainer für den Abstiegskampf vorgestellt. Gleichzeitig tritt Georges Perego per sofort aus dem Verwaltungsrat zurück.
Keystone
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«Die Mission heisst Ligaerhalt»

Am Donnerstag will er sich erstmals mit der Belegschaft zu einem Austausch treffen, also auch mit Trainer Tomislav Stipic. Für ihn stehen aktuell die sportlichen Themen im Vordergrund: «Ich will, dass Trainer, Spieler und Staff eine Einheit bilden und in dieselbe Richtung ziehen. Die Mission heisst Ligaerhalt».

Was für den Neuen «superwichtig» ist: dass die GC-Fans «besser ins Geschehen eingebunden werden». Rietiker redet von «Backbone», von der Basis des Vereins: «Ich habe volles Verständnis, dass sie mit der aktuellen sportlichen Situation total unzufrieden sind», sagt der neue Mann an der Spitze des Clubs. Er betrachtet den regelmässigen Dialog mit den Fans als eine der wichtigen Begleitmassnahmen bei der Mission «Ligaerhalt».

Video: So begründete Stephan Anliker seinen Rücktritt

(Video: Tamedia)

Rietiker tritt die Nachfolge von Stephan Anliker an, der nach fünf Amtsjahren zur Einsicht gelangt war, dass er nicht mehr die richtige Besetzung ist. Am Montag hatte er seinen Rücktritt verkündet. Der Architekt aus Langenthal bleibt dem Club aber in einer Form erhalten: Er hält immer noch 47 Prozent der Aktien, gleich viele wie Peter Stüber.

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