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Bayern jetzt erster Hoffenheim-Jäger

Die Münchner gewannen das Verfolgerduell gegen Bayern Leverkusen dank Toren von Luca Toni und Miroslav Klose 2:0.

Spitze: Die Hoffenheim-Spieler Demba Ba (links), Carlos Eduardo und Vedad Ibisevic (rechts) können als Tabellenführer feiern.
Spitze: Die Hoffenheim-Spieler Demba Ba (links), Carlos Eduardo und Vedad Ibisevic (rechts) können als Tabellenführer feiern.
Keystone

Hoffenheim ist in der Bundesliga weiter nicht zu stoppen. Der Aufsteiger kam beim 3:0 gegen Arminia Bielefeld zum siebten Sieg im achten Heimspiel. Erster Verfolger, mit drei Punkten Rückstand, ist nun Meister Bayern München, der in Leverkusen 2:0 gewann und am nächsten Freitag den Leader zum Spitzenspiel empfängt. Auf Rang 3 hat sich Lucien Favres Hertha Berlin etabliert.

Hoffenheims Ibisevic mit Tor Nummer 17

Vedad Ibisevic mit seinem 17. Saisontor und der Brasilianer Carlos Eduardo brachten das Überraschungsteam aus Hoffenheim bereits in den ersten elf Minuten 2:0 in Front. Danach schaltete das Team von Ralf Rangnick einen Gang zurück und beschränkte sich auf die Verwaltung des Vorsprungs; der eingewechselte Francisco Copado verwertete kurz vor Schluss einen Foulpenalty zum Schlussresultat. «Es war für uns ein extrem schwieriges Spiel», sagte Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick. «Aber wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann dass wir nicht noch mehr Tore gemacht haben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir uns schwer getan, in den Rhythmus zurückzufinden. Erst in den letzten 20 Minuten war es wieder gut. Momentan haben wir eine richtig gute Konstanz. Jetzt geht es darum, dieses in den nächsten 19 Spielen fortzusetzen.»

Bayern: Herbstmeisterschaft im Visier

Die Treffer für die Bayern in der ausverkauften BayArena erzielten der Italiener Luca Toni, der im vierten Meisterschaftsspiel in Folge traf, und Miroslav Klose. Toni, der Torschützenkönig der letzten Saison, köpfelte eine Flanke des Brasilianers Zé Roberto in der 59. Minute ein, Klose profitierte von einem idealen Zuspiel von Franck Ribéry (82.). Leverkusen hatte den Münchnern nur in der ersten Viertelstunde etwas entgegenzusetzen. Die beste Chance für das Team von Bruno Labbadia bot sich Verteidiger Manuel Friedrich, der einen Corner des Schweizers Tranquillo Barnetta an die Latte setzte (16.).

Bayerns Trainer Jürgen Klinsmann bilanzierte: «Ich bin natürlich sehr zufrieden über den Sieg. Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Klasse gezeigt. Und das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Wir haben einen holprigen Start in der Bundesliga hingelegt, auch bedingt durch die Vorbereitung, aber jetzt haben wir Fahrt aufgenommen. Wir haben uns das grosse Ziel die Herbstmeisterschaft gesetzt.» Sein Gegenüber Bruno Labbadia musste zugeben, dass «die Bayern verdient gewonnen» haben. «Wir haben schon nach 25 Minuten das Kräftemessen verloren. Zu viele meiner Spieler haben zu diesem Zeitpunkt die Rückwärtsbewegung eingelegt. Wir hatten nicht den Mut.»

Pizarro konnte dreimal jubeln

Mann des Tages im Bremer Weserstadion war Claudio Pizarro. Der Peruaner schoss drei Tage nach dem Aus in der Champions League beim 5:0 gegen Eintracht Frankfurt drei Tore. Es waren Pizarros Treffer 8, 9 und 10 in der laufenden Saison. Die Entscheidung zugunsten der Bremer war bereits kurz vor der Pause gefallen, als Diego einen Foulpenalty zum 3:0 sicher verwandelte.

Eggimann kam gegen seinen Ex-Klub erst in der 90. Minute rein

Am Tabellenende wird die Lage für den Karlsruher SC immer prekärer. Die Badener blieben beim 2:3 in Hannover zum neunten Mal in Folge ohne Sieg und rutschten in der Tabelle auf den letzten Platz ab. Mike Hanke brachte mit einer Doublette in der Startphase Hannover auf die Siegesstrasse. Der Schweizer Mario Eggimann, der im Sommer vom KSC nach Hannover gewechselt war, wurde zur Siegsicherung in der 90. Minute eingewechselt.

si/str

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