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Arsenals Fussball-Gala ohne Djourou

Leader Chelsea gab in der 4. Runde der Premier League erstmals Punkte ab. Währenddessen schoss sich Arsenal in einen Rausch und schickte Southampton 6:1 nach Hause.

Torschützen unter sich: Gervinho und Podolski bejubeln die 2:0-Führung.
Torschützen unter sich: Gervinho und Podolski bejubeln die 2:0-Führung.
Keystone

In der Premier League hat Chelsea als letztes Team den ersten Punktverlust hinnehmen müssen. Die Blues kamen in der 4. Runde im Londoner Stadtderby bei den Queens Park Rangers nicht über ein torloses Remis hinaus, sie bleiben aber trotzdem Leader. Am meisten zu reden gab in dieser Partie, dass QPR-Verteidiger Anton Ferdinand vor dem Anpfiff das Shakehands mit Chelsea-Captain John Terry verweigert hatte. Die beiden hatten sich in der vergangenen Saison einen wüsten Streit geliefert. Ferdinand klagte an, er sei von Terry rassistisch beleidigt worden. Inzwischen ist Terry teilweise von den Vorwürfen freigesprochen worden.

Titelverteidiger Manchester City konnte nicht von Chelseas Ausrutscher profitieren. Die Citizens hatten sich bei Stoke City mit einem 1:1 zu begnügen. Das Team von Roberto Mancini war sogar in Rückstand geraten. Peter Crouch brachte Stoke nach einem heillosen Durcheinander im gegnerischen Strafraum in Führung. Der grossgewachsene Stürmer hatte den Ball gleich mehrmals mit seinen Armen berührt, doch der Schiedsrichter liess das Spiel weiterlaufen. Javi Garcia, der Ende August von Benfica Lissabon zu Man City gewechselt hatte, glich im Anschluss an einen Freistoss mit einem Kopfball aus. In der Nachspielzeit boten sich den favorisierten Gästen noch zwei riesige Chancen auf den Siegtreffer. In der 94. Minute rettete Ryan Shawcross auf der Torlinie für seinen geschlagenen Goalie. Michael Owen gab derweil sein Debüt für Stoke. Der englische Ex-Internationale wurde in der Schlussphase eingewechselt.

Podolski verwandelt Freistoss

Arsenal London spielte sich ohne Johan Djourou in einen Rausch. Die «Gunners» fertigten Aufsteiger Southampton mit 6:1 ab. Zweimal profitierten sie von einem Eigentor, zweimal war der von der Elfenbeinküste stammende Gervinho zur Stelle. Zudem traf der Deutsche Lukas Podolski per Freistoss. Southampton, der neue Arbeitgeber des früheren YB-Goalgetters Emmanuel Mayuka (gegen Arsenal Ersatz), ist bei der Rückkehr in die Premier League alles andere als verschont worden. Die «Saints» mussten in den ersten vier Runden gleich dreimal gegen einen Top-Club antreten. Während man gegen Arsenal chancenlos war, hatte man gegen Manchester United und Manchester City (jeweils 2:3) bedeutend besser mitgehalten.

Scholes krönt Jubiläum

Paul Scholes darf sein 700. Spiel für Manchester United positiv in Erinnerung behalten. Der 37-jährige Mittelfeldspieler wies den «Red Devils» mit seinem 1:0 gegen Wigan den Weg zum Sieg. Er traf in der 51. Minute mit einem Abstauber. Am Ende gewann ManU 4:0. In der ersten Halbzeit hatte sich der Favorit schwer getan und sogar einen Foulpenalty verschossen. Javier Hernandez war vom Elfmeterpunkt aus der Sünder gewesen. Bei Manchester United jubilierten auch Rio Ferdinand (400. Einsatz für seinen aktuellen Club), Ryan Giggs (600. Premier-League-Spiel) und Trainer Sir Alex Ferguson (500. Premier-League-Heimspiel).

Krebsgang des FC Liverpool

Liverpool schaffte es auch im vierten Spiel der laufenden Meisterschaft nicht, einen Sieg zu landen. Bei Sunderland resultierte ein 1:1. Die «Reds» mussten mehr als 40 Minuten einem Rückstand hinterherrennen, ehe der Uruguayer Luis Suarez den Ball aus kurzer Torentfernung über die Linie drückte und immerhin ausgleichen konnte. Beim 0:1 durch Steven Fletcher hatte Liverpools Defensive gravierende Mängel offenbart. Wenn sich die Equipe nicht steigern kann, liegt für die Young Boys am Donnerstag eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Die Berner empfangen zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase den FC Liverpool im Stade de Suisse.

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