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100 Millionen für Ronaldos Glückseligkeit

Die AS Monaco hat Cristiano Ronaldo im Visier: Der Aufsteiger in die Ligue 1 möchte von der Frustration des Superstars profitieren und ihm ein Rekordangebot unterbreiten.

Die Zukunft vergolden lassen: In Monaco würde Ronaldo zum bestbezahlten Fussballer weltweit.
Die Zukunft vergolden lassen: In Monaco würde Ronaldo zum bestbezahlten Fussballer weltweit.
Keystone
Ein Top-Shot aus Spanien: Falcao wechselt für 60 Millionen Euro zu Monaco.
Ein Top-Shot aus Spanien: Falcao wechselt für 60 Millionen Euro zu Monaco.
Keystone
Der Mann mit dem Geld: Dimitri Rybolowlew finanziert die Transferoffensive der Monegassen.
Der Mann mit dem Geld: Dimitri Rybolowlew finanziert die Transferoffensive der Monegassen.
Keystone
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Die AS Monaco und Cristiano Ronaldo haben eines gemeinsam: Beide wollen zurück zur Glückseligkeit. 2011 musste der siebenfache französische Meister und einstige Champions-League-Finalist den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Nach zwei Jahren in der Ligue 2 ist Monaco vor kurzem wieder ins Oberhaus aufgestiegen. Nun planen die Monegassen den Grossangriff auf den Meistertitel. Für Radamel Falcao (Atlético Madrid), João Moutinho und James Rodriguez (beide Porto) haben sie bereits 130 Millionen Euro ausgegeben. Zum Vergleich: Olympique Marseille stand etwa so viel Geld für die gesamte letzte Saison zur Verfügung. Aber damit nicht genug. Falls sich Real Madrid und Cristiano Ronaldo bis im August nicht über eine Vertragsverlängerung einigen können, will die AS Monaco dem Portugiesen ein Rekordangebot unterbreiten. Laut «The Independent» umfasst der Deal eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro sowie ein Gehalt für Ronaldo von 20 Millionen Euro pro Jahr.

Mehr Geld als Messi

Möglich macht diese Transferoffensive Clubpräsident Dimitri Rybolowlew, ein russischer Multimilliardär, der gemäss dem «Forbes Magazine» zu den 100 reichsten Menschen der Welt gehört. Seit Dezember 2011 besitzt Rybolowlew 66,67 Prozent der Anteile der für den Profibereich zuständigen Kapitalgesellschaft. Dank sofortiger Investitionen wurde Monacos Niedergang gestoppt und in der abgelaufenen Saison der Wiederaufstieg realisiert. Dass dem Russen mit den Monegassen jetzt der Toptransfer schlechthin gelingt, scheint nicht unmöglich. Cristiano Ronaldo fühlt sich in Madrid zu wenig wertgeschätzt, er fordert trotz eines noch zwei Jahre lang laufenden Vertrages eine Gehaltserhöhung. Der Superstar sei scharf darauf, mehr als sein grösster Rivale Lionel Messi vom FC Barceolna (Basissalär 12 Millionen Euro pro Jahr) zu verdienen, schreibt «The Independent». Durch Monacos Offerte und weil das Fürstentum keine Einkommenssteuer erhebt, würde Ronaldo zum höchstbezahlten Fussballer der Welt aufsteigen. Auch sportlich tanzte Messi dem Portugiesen in den letzten vier Jahren auf der Nase herum. Während die Barcelona-Ikone dreimal spanischer Meister wurde, die Champions League, die Copa del Rey, die Clubweltmeisterschaft und gleich dreimal den Ballon d'Or gewann, reichte es Ronaldo mit Real nur zu einem Meistertitel und einer Copa del Rey. Frustrierend für einen brillanten Fussballer wie ihn.

Eigener Rekord wankt

Jorge Mendes, der neben Ronaldo auch Berater von den bereits zu Monaco transferierten Spielern Falcao, Moutinho und Rodriguez ist, darf sich vielleicht bald über die nächste Rekordtransfersumme freuen. 2009 wurde für Cristiano Ronaldo der bisherige Rekordwert von 95 Millionen Euro bezahlt – damals von Real Madrid an Manchester United. Nun möchten die Monegassen noch etwas heftiger mit dem Checkheft wedeln, damit Ausnahmekönner Ronaldo künftig als Spieler der AS Monaco nach der Glückseligkeit strebt.

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