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Für Schweizer Abfahrer zeichnet sich Schlappe ab

In der Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (Ka) sieht es nach einem norwegischen Favoriten-Sieg aus. Aksel Lund Svindal führt nach 27 Fahrern vor den beiden Österreichern Max Franz und Klaus Kröll.

Svindal hatte sein Potenzial schon im Training angedeutet. Den erstaunlichen Max Franz verweist er im Zwischenklassement gleich um 0,64 Sekunden auf den 2. Platz.

Die Schweizer zählen bisher zu den Geschlagenen. Nach 27 Fahrern ist Silvan Zurbriggen als Fünfzehnter noch der beste Swiss-Ski-Athlet. Die grössten Hoffnungen hatten auf den Schultern von Olympiasieger Didier Défago geruht. Doch dem Romand lief es überhaupt nicht nach Wunsch. Er büsste auf der ganzen Strecke Terrain ein, und im Mittelteil unterlief ihm ein grober Schnitzer. Sein Rückstand auf Svindal beläuft sich auf mehr als vier Sekunden.

Carlo Janka war nur unwesentlich schneller als Défago. Der Bündner kam ebenfalls nie auf Touren. Nach rund 35 Fahrsekunden hatte er im Vergleich mit Max Franz bereits mit knapp 1,40 im Hintertreffen gelegen. Auch Patrick Küng und Marc Gisin konnten die Schweizer nicht aus dem Loch reissen.

Max Franz hatte mit der Startnummer 3 eine starke Marke gesetzt. Für den 23-Jährigen wäre es der erste Podestplatz überhaupt im Weltcup. Seine wertvollsten Resultate hatte er bisher im Super-G erzielt. In dieser Disziplin ist er schon zweimal Fünfter geworden.

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