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Für Schweizer Abfahrer zeichnet sich herbe Schlappe ab

In der Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (Ka) sieht es nach einem norwegischen Favoriten-Sieg aus. Aksel Lund Svindal führt vor dem Österreichern Max Franz.

Dritte sind ex-aeque Klaus Kröll (Ö) und Marco Sullivan. Der Amerikaner preschte mit der Startnummer 42 weit nach vorne.

Svindal und Franz hatten ihr Potenzial schon im Training angedeutet. Svindal, Erster des zweiten Trainingslaufs, verweist den erstaunlichen Max Franz im Zwischenklassement gleich um 0,64 Sekunden auf den 2. Platz.

Die Schweizer zählen bisher zu den Geschlagenen. Nach 35 Fahrern ist Silvan Zurbriggen als 18. noch der beste Swiss-Ski-Athlet. Die grössten Hoffnungen hatten auf den Schultern von Olympiasieger Didier Défago geruht. Doch dem Romand lief es überhaupt nicht nach Wunsch. Er büsste auf der ganzen Strecke Terrain ein, und im Mittelteil unterlief ihm ein grober Schnitzer. Sein Rückstand auf Svindal beläuft sich auf mehr als vier Sekunden.

Carlo Janka war nur unwesentlich schneller als Défago. Der Bündner kam ebenfalls nie auf Touren. Nach rund 35 Fahrsekunden hatte er im Vergleich mit Max Franz bereits mit knapp 1,40 im Hintertreffen gelegen. Auch Patrick Küng, Marc Gisin und Vitus Lüönd konnten die Schweizer nicht aus dem Loch reissen. Die Equipe spürt die Absenz eines Beat Feuz und die Lücke, die Didier Cuche hinterlassen hat.

Max Franz, Erster des ersten Trainings, hatte mit der Startnummer 3 eine starke Marke gesetzt. Für den 23-Jährigen wäre es der erste Podestplatz überhaupt im Weltcup. Seine wertvollsten Resultate hatte er bisher im Super-G erzielt. In dieser Disziplin ist er schon zweimal Fünfter geworden.

Überrascht hat auch Tobias Stechert. Der Deutsche ist mit der Startnummer 32 Fünfter. Er setzte sich damit vor den kanadischen Weltmeister Erik Guay.

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