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Fourcade erstmals Olympiasieger

Martin Fourcade ist erstmals Olympiasieger. Der 25-jährige Franzose gewinnt das Verfolgungsrennen über 12,5 km deutlich vor dem Tschechen Ondrej Moravec. Bronze holt Jean Guillaume Beatrix (Fr).

Die Entscheidung im zweiten Biathlon-Wettbewerb bei den Männern fiel im letzten Schiessen, als Fourcade im Stehendanschlag ohne Fehler blieb und seinen letzten ernsthaften Verfolger, den Österreicher Dominik Landertinger, der im Sprint am Samstag Silber gewonnen hatte, abschüttelte. Bereits nach seinem letzten Schuss drehte sich Fourcade zur Tribüne ab und ballte die Faust. Landertinger ebnete mit zwei Fehlschüssen Moravec und Beatrix den Weg aufs Podest.

Für Fourcade, den Gesamtweltcupsieger des letzten Jahres und Weltcupführenden in dieser Saison, war es der erste Triumph an Olympia, nachdem er im Rahmen von Weltmeisterschaften bereits fünf Mal triumphiert hatte. 2010 in Vancouver hatte Fourcade mit Silber im Massenstart seine zuvor einzige Olympia-Medaille gewonnen. Ohne Fortune blieb der 40-jährige Norweger Ole Einar Björndalen. Der überragende Sieger im Sprint verpasste als Vierter seine 13. Medaille an Olympischen Spielen nur um 1,7 Sekunden.

Einen missglückten Auftritt legte der Schweizer Serafin Wiestner hin. Der Bündner, der aus Position 40 in das Rennen gestartet war, verzeichnete sieben Schiessfehler und beendete das Rennen mit knapp sechs Minuten Rückstand auf Platz 57. Benjamin Weger hatte sich nicht für das Rennen qualifiziert.

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