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Erster Weltrekord an Kurzbahn-EM durch Camille Muffat

Am dritten Wettkampftag an der Kurzbahn-EM in Chartres sorgt Camille Muffat für den ersten Weltrekord. Die Französin bleibt über 400 m Crawl um sieben Hundertstel unter der bisherigen Bestmarke.

Aus Schweizer Sicht gab es drei Landesrekorde zu bejubeln. In der für diese Titelkämpfe neu eingeführten Mixed-Staffel über 4x50 m Crawl klassierte sich das Quartett Flori Lang, Dominik Meichtry, Ivana Gabrilo und Melanie Schweiger in 1:34,59 im 10. Rang, was für den Final am Abend um 0,34 Sekunden zu langsam war. Schweiger verbesserte zudem über 50 m Rücken sowohl im Vorlauf (27,73) wie im Halbfinal (27,72) ihren eigenen Rekord. Zur Finalqualifikation fehlten der zwölftklassierten Zugerin 0,37 Sekunden. Die WM-Limite verpasste die 28-jährige Schweiger, die ihre Karriere nach Chartres beenden wird, um elf Hundertstel.

In London hatte sich Camille Muffat über 400 m der Konkurrenz nur knapp überlegen gezeigt. In Chartres distanzierte die 23-jährige Französin die anderen Schwimmerinnen um vier Sekunden und mehr. In 3:54,85 unterbot sie die mehr als dreijährige Bestmarke der Britin Joanne Jackson um 0,07 Sekunden.

Über 50 m Rücken gewann Laure Manaudou ihren ersten internationalen Titel seit den Langbahn-Europameisterschaften im Frühling 2008 in Eindhoven (über 200 m Rücken). Die Olympiasiegerin von 2004 blieb um sechs Hundertstel vor der Kroatin Sanja Jovanovic. Jeweils das dritte EM-Gold in Chartres gab es für die ungarischen Schwimmer Laszlo Cseh, der über 200 m Delfin gewann, und Katinka Hosszu (über 100 m Lagen). Beste Nation ist vor dem letzten Wettkampftag Frankreich mit acht Goldmedaillen.

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